Fotos der letzten Woche

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James River Bridge
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Pickup Fahrt
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The Rock :/

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Shelter nach dem Brückensprung

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Hitch hike nach Buena Vista

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Keine Ahnung 😀
Glaube der Tag nach MC Afee Knob

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Berg am Tag nach Buena Vista

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Gewitterwolken die mich ordentlich verprügelt haben!
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Gewitterwolken von denen ich noch nicht wusste, dass sie mich verprügeln

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Hagel am Anfang des Hagelsturms. Am Ende war alles weiß und teilweise mehrere Zentimeter hoch.

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Three Ridges Mountain beim Abstieg auf der anderen Seite

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Sonnenaufgang am Three Ridges Mountain. Ca. 45 Minuten zuvor

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Privatgrundstück auf dem wir am 2 Tag campen durften

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Pizzen in Buena Vista

Tag 59 – 62 – Aqua Blazing

Da wir die folgenden Tage stets das gleiche getrieben haben, gibt’s jetzt eine Zusammenfassung die meinen Urlaub etwas entlastet.

1.Tag
Trotz viel Spaß und feierei zieht einen der Sonnenaufgang schnell aus dem Bett.  Die Wiese ist nass, die Sonne kommt im roten samtkleid über die Baumwipfel gekrochen. Mit Neon Mountains geht es nochmals zu Weasies. Es ist sein Geburtstag und ich bin froh den Tag mit TrailMagic zu beginnen. 
Nachdem wir zurück gekehrt sind stehen seine Freunde auch schon mit einem Kuchen da.
Sachen gepackt und mit Whisky der gegen 9 eintraf bei Bier und Namensgeber die Route und den Einstiegspunkt geplant. Neon und ich sitzen während der Fahrt auf der Ladefläche. Aus seinem Minilautaprecher dröhnt gute Laune Musik und er springt an einer Ampel aus Heck um Bier vom Hänger zu holen. Im Fahrtwind genießen wir das Leben. Am Einlasspunkt heißt es ausladen. Viele Kühlboxen und Ausrüstung. Im Outdoorladen gabs noch Wasserdichte Packsäcke.
Dann genießen wir bei Musik das kühle Bier und feiern ein wenig. Um drei sind wir auf dem Fluss.  3 Kanus,  6 Leute.
In praller Sonne gehts Richtung Norden. Hin und wieder müssen wir durch Stromschnellen fahren. Dabei berühren wir des öfteren den steinigen Grund. Am Abend landen wir auf einer großen Wiese mit Feuerstelle. Alles auspacken,  herrichten,  Kanus säubern,  sichern.  Zusammen mit der Paddelei ein anstrengender Job. Doch für gebratene Steaks, Guacamole und Chips keine Frage. Wir haben Spaß und schlafen unter freiem Himmel. 

Tag 2
Um 5.30 erwartet uns ein roter Schleier über dem in der Ferne nebeligen Fluss. Traumhaft! Zum Frühstück gibts gebratenen Speck und Rührei. Lemon fühlt sich krank. Nach verladen gehts zur nächsten Brücke und Lemon bekommt von einem Angler eine Fahrt ins nächste Hostel. Wir fahren weiter. Stromschnellen, Lianen zun springen am Ufer. Zu dritt Verkeilt gleiten wir über den Fluss und genießen. Am Ufer teilweise 30 Meter hohe Klippen.  Riesige Bäume. Adler, Storche und unzählige Tiere schmücken unseren Tag. Gegen nachmittag knacken wir Whiskys und mein Boot auf einem Felsen.  Er schöpft Wasser  ich paddeln zur nächsten Anlegestelle.  Wir klopfen an ein Haus und können das Boot und Ausrüstung für ein paar Tage dort lagern. Zu 3 in einem und 2 in dem anderen geht es weiter. Laute rufe hallen über den Fluss,  Bartender!, wenn das Bier auf dem einen Boot leer ist. Einen Damm müssen wir auch noch umgehen.  Das war mühsam!! 200 Meter allen Scheiss schleppen.  Abends finden wir nichts zum campen. Alles privatbesitz. Also an einer schönen Wiese mit Feuerstelle und Tischen angehalten hnd gefragt.  Dankeschön!  Perfekt. Es gibt Burger, Salat und Obstsalat.

Tag 3

Wieder alles einpacken. Ätzend.
Auf dem Fluss gibts eine menge Spaß mit Stromschnellen.  Man muss sehr achtsam fahren um keine Steine zu ramen die überall verstreut im seichten Wasser liegen. Wieder ein Damm.  Dieses mal noch länger.  Am späten Nachmittag dann ein riesiges Gewitter.  Es regnet wie aus Eimern und wir landen schnell an einer kuhfarm, rennen hinauf zur Scheune und stellen und zitternd unter. Nach 30 Minuten ist alles vorbei, doch zwei weitere Mitfahrer wollen nun auch vollends wieder auf den trail. Am White House lassen wir sie zum hitch hiken raus. Alles ist nass und Neon geht wieder Freunde finden.  Hat geklappt.  Eine Meile weiter können wir auf einem privaten Zeltplatz anlanden. Whisky und ich paddeln jeweils ein Boot.  Neon wartet schon dort. Als wir ausladen ist es schon 9 und dunkel. Ich bin nass und ein wenig in hotelstimmung. Doch wir bekommen einen Pavillon gestellt und können ein Feuer starten. Wir kochen alles verbleibende und schlemmen zu recht wie die Götter. Hot Dogs, Salat, Bratkartoffeln. Dazu ein trockener Platz unter dem Pavillon!  In der Nacht zucken vereinzelt noch Blitze am Himmel.  Wir sind gegen 12 im Bett.  Beinah mit nassem Schlafsack.  Denn mein Packsack hat nicht dicht gehalten. Aber ich hatte alles doppelt verpackt.  Puhhh.

Tag 4
Zum Frühstück gab’s 12 Eier, ein Pfund Speck. Geil! Wir verpacken alles und brechen die Tour hier ab.
Allerdings müssen wir die eine Meile wieder Fluss aufwärts paddeln. Miese Arbeit. Die stromschnelle welche auf dem Weg lieg laufen wir im Fluß ab.
Das shuttel kommt in 3 Stunden und wir picknicken an einem Haus aus dem 18. Jh. spielen Frisbee,  machen ein nickerchen im Gras und genießen die Szenerie von traumhaften Bauernhof und Shenendoa Bergen im Hintergrund.  Nachdem wir an der Einlassstelle das Auto abgeholt haben, fahren wir mit unserer Ausrüstung zurück und holen das Boot.  Neon startet ein wenig weiter nördlich als ich und wir bringen ihn zu Freunden.  Er macht vorher aber noch Abendessen klar. Als wir ankommen erwartet uns Bier, zwei Platten Hähnchen,  Kartoffeln,  Gemüse und Brot!! Hammer! Genau dieses Paar hat uns schon am Sonntag Frühstück spendiert.  Und zwar 6 Hikern! Großartig. Whisky bringt mich danach noch zurück nach Waynesboro wo ich in der Dunkelheit schnell mein Zelt am Pavillon aufbaue und in meinen nach nassem Hund riechenden Schlafsack krieche.
Wir sind 50 Meilen gepaddelt.

Tag 63 – Waynesboro

Ich packe meine Sachen und verabschiede mich zur Wäscherei.  Mit sauberen Klamotten gehts wieder zu Weasies. Ich treffe auch alte Leute wieder. Da ich gern meine Ausrüstung säubern würde suche ich ein freies Zimmer im Quality Inn, doch Fehlanzeige.  Auf dem Weg zurück dusche ich noch gratis im YMCA. Nachdem das Zelt zum trocknen aufgebaut ist, gehts zum Outfitter. Neue Schuhe und  Gas. Ein Stock ist auch hinüber, aber ich hab ihn mit Ducktape fixiert und hoffe er hält noch ein paar Meilen.  Neue gute kosten hier 180 Dollar!!!Halloooo?!
Danach zurück zum Pavillon.  Geschaut was an Essen noch da ist. Zur Post und meine Schuhe,  Regenhose, Seidenliner, 2 packsäcke und eine lange Unterhose verschickt.  Auf dem Rückweg Resupply. Zeros sind so anstrengend!  Gelaufen: mindestens 5 Meilen!
Restlichen Tag,  Ausrüstung zurecht legen und nichts tun.
Morgen gehts endlich in den Shenendoa Nationalpark und ab nach Harpers Ferry.  🙂 
Ich will wieder auf den trail, da ist alles einfacher und entspannter!

Tag 58 – Waynesboro

Nach der grandiosen Party gestern,  ging es trotzdem früh aus drm Zelt.  Weasies stand auf dem Programm. Hier gibt es all you can eat pancakes. Der neue Rekord liegt jetzt bei 33 und nicht bei 22 wie in der Dokumentation.
Danach folgt ein entspannter Tag. Unter dem Pavillon hängen wir rum, spielen Frisbee.  Schlendern zum Krogers und zurück.
Am Nachmittag kommt Neon Mountains und fragt mich, ob ich morgen nicht mit auf eine aqua blazing tour will. Es fehlt noch eine Person. !!!! Ja sicher!! Umsonst,  denn sein Kumpel und PCT Hiker hat alles organisiert. Meine bisherigen Mitwanderer sind darüber natürlich nicht so glücklich,  aber ich bin sicher sie wieder einzuholen.  Den weiteren nachmittag gibs noch eine schweißtreibende Runde Ultimate Frisbee und mit Musik und Bier verlinkt der Tag.

Gewandert: 0
Insgesamt: 861.7

Tag 57 – Harpers Creek Shelter

Die Nacht ist dunkel und kalt. Trotzdem gehts um 4.30 aus den Federn. Der Grund ist einfach.  All you can eat!! Das gesamte Shelter bricht im Schein seiner Stirnlampen wie eine Expeditionsgruppe zur Besteigung eines Berges auf. Und einen Berg haben wir direkt vor unseren Füßen!  Ein mieses Ding. Three Ridges Mountain mit restlichen 2000 Fuß.  Dank der kopflampen können wir einigermaßen gut über große Geröllfelder und unter umgestürzten Bäumen klettern.  Es ist ein teilweise steiler und auf jeden Fall langer Aufstieg.  Ich renne aber quasi um einen tollen Sonnenaufgang zu erleben. Nach der zweiten Ridge, ich wünschte mir ein rasches Ende,  erschien der letzte Teil des Berges.  Bestimmt nochmal 1000 Fuß… aber einen platz für einen tollen Sonnenaufgang konnten Buster und ich ergattern.  Keine Minute zu spät,  wirklich!  Danach kam der restliche Anstieg über unzählige Serpentinen.
Das war dann auch schon der härteste Part des Tages. Um 7 auf dem Gipfel konnten wir gemütlich den Abstieg beginnen nachdem ich noch kurz in meine kurzen Shorts geschlüpft bin.
Zum Maupin Field Shelter ging es gemütlich hinab,  allerdings musste ich über riesige Bäume klettern.  Das Shelter ließ ich links liegen und stieg bei Sonnenschein über einen kleinen Hügel.  Rechts in den Bäumen hingen noch viele Hängematten und hiker welche noch tatenlos waren. Es folgte eine steinige Passage an der Bergflanke.  Tolle Aussichtrn gab es dort nur vereinzelt,  aber schön wars trotzdem!  Die Cedar Cliffs erinnerten mich stark an Schweden. Felsen,  Gras, trockene Vegetation.  🙂
Über den Blue Ridge Parkway ging es in den nächsten Wald und dem Anstieg zum Humpback Mountain.  Alles leicht zu gehen,  allerdings taten meine Füße ungemein weh, sodass ich ziemlich langsam unterwegs war. Nach einer Runde Ibo, gings aber wieder gut voran und ich konnte viele Dayhiker hinter mir lassen.  Alle waren auf dem Weg zu The Rocks. Das waren allerdings die schlechtsten .5 Meilen die ich hier investiert habe. Soooooo viele Touristen die teilweise einen .8 Weg hinter sich lassen um zu einem riesigen Felsengebilde zu kommen von dessen Aussicht ich heute schon einige genießen konnte.  Also nichts wie weg! Die Szenerie war irgendwie abstoßend. Zu viel los für mich. Ich stürze zurück auf den Trail und finde einige keuchende Daywalker (Zombies) auf einem längeren Zustieg vor den ich hinunter laufe. Mit den älteren habe ich Mitleid. Sieht nicht gut aus, ohne Wasser bei brütender Hitze 2.8 rauf und runter zu wandern. 
Vom Paul C. Wolfe Shelter ging es die letzten 5 Meilen für heute durch einen grünen Dschungel.  Riesige Bäume verziert mit Lianen. Der Boden mit allem möglichen grün verziert. 
Am Rockfish Gap habe ich dann gegen 16.00 Uhr versucht zu Hitch hiken. Ergebnislos bis ein Radfahrer mir eine Fahrt anbot. Er müsse nur kurz nach Hause radeln und sein Auto holen.  Als er wieder da war, war Buster auch aus dem Wald gekommen. Zusammen gings direkt vor die Tür vom Chinese Buffet. Endlos haben wir Teller nach Teller verdrückt,  bis ich kurz vor der Rückgabe alles gegessenen Stand. 5 Teller Fleisch und Sushi.  Danach Früchte zum Nachtisch.  Es war wirklich gut. Allerdings werden die Hiker in einen abgetrennten Bereich verfrachtet 😉 kein wunder wenn man nach ein paar Tagen aus dem Wald kommt. 
Im YMCA wollten wir noch kurz duschen,  aber es war schon geschlossen.  Aber wie das so ist, kam ein Vater mit Kids und öffnete uns, gab uns Handtücher und Shampoo. Frisch ging es in den anliegenden Park in dem ein Pavillon mit solarstrom für gute hikerlaune sorgt. Es waren über 10 Zelte. Nach ein paar Runden Frisbee auf dem riesigen Rasen ging es auf die suche nach einer Bar um Busters Geburtstag zu feiern.  Nach 2 Meilen haben wir dann eine nette bar, die einzige, gefunden und sie auf ein paar Sorten trocken getrunken.  Hikerparty vom feinsten. 

Gewandert: 27.6
Insgesamt: 861.7