Tag 7 Warner Springs- Dry Creek

Gut geschlafen habe ich tatsächlich. Aber das gsnze Kondenswasser welches in meinen Zelt herum tröpfelte konnte ich wirklich nicht gebrauchen. Die Einwandigen Zelte sind da einfach hinterher. Sobald irgendwo eine Falte idt wo wasser steht oder man twas berührt kommt das Wasser durch. Mein schlafsack war im Fussbereich super nass. Ebenso meine Luftmatratze. Habe mir dann einen Müllsack geholt den ich über den Schlafsack ziehen kann. Um 6.30 gings dann wirklich aus den Federn. Es war noch nicht ganz so viel betrieb. Ich hab noch auf ein paar andere gewartet und wir sind zun GolfClub gelaufen. Der liegt in der „Stadt“. Dort gab es ordentlich Pfannkuchen, Bacon und Eier. Zum Glück auch wlan. Den das wollte gegen Mittag im Community Center nicht mehr tun. Ach einem ausgiebigen Frühstück, ich habs gerade so geschafft, ging es zurück. Es war wolkig und recht frisch. Drüben angekommen hab ich meine Elektronischen Geräte aufgeladen und noch den letzten Blogeintrag geschrieben. Alles gepackt und noch ein wenig auf wlan gewartet. Aber es hat nichts mehr funktioniert 😦

Gegen 1.30 uhr bin ich dann halt los. Es sind viele Hiker hier und verbringen einen Wanderfreien Tag an diesem Platz. Ich fühle mich wieder gut und schiebe ab. Mein rechter Fuß fühlt sich i.O. an. der linke ohne Schmerzen aber immer noch stark geschwollen. Aber zum wandern reicht’s.

Über schöne blumige Wiesen geht es zuerst durch ein großes Tal. Ich kreuze ab und zu ein trockenes Flussbett. Als ich das Tal verlasse finde ich jedoch noch ein wenig Wasser zum überwinden. Jetzt geht es so langsam hinauf. Am Fluss entlang ganz gemütlich muss ich noch schnell halten und mir die Waden eincremen. Die Sonne brennt wieder. Ich lasse beim Anstieg 8 Leute hinter mir die ebenfalls am Community Center waren. Mit einem hane ich nur ein gemeinsamen Zeltplatz. Der Anstieg war recht entspannt. Anfangs eher trockene Vegetation wandelte sich der Trail später wieder am Fluss verlaufend ihn eine recht blühende und kräftig grüne Landschaft. Durch sandige Flussteile hin durch ging es so teilweise direkt am Fluss entlang. Bei der letzten Querung habe ich nochmal einen Liter getrunken und drei nachgefüllt. Hier kommt dann keine gescheite Quelle mehr. Es ging wieder steiler hinauf. Wieder alles trocken und knusprig. Man hat jetzt endlich den tollen Ausblick zurück auf dad Tal welches man erklommen hat. Mit jeder Kehrtwende ergibt sich ein besseres Panorama. Bis nach einer Kurve eine ganz neue Landschaft auf mich wartet. Im hochgelegenen Tal sind tausende von Felsen bunt versträut. Sieht toll aus. Im hintergrund allerdings eine tiefe dunkle Wolkenfront. Es soll ein wenig erhöter Wind aufkommen. So 50-60 Meilen. Mich juckt das wenig. Ich geh weiter bis ich an den gewollten Campspot komme. Es ist 17:15. Flash und Eleven, ebenfalls Community Center, bauen gerade ihr Zelt auf. Ich fange schnell an zu kochen. Kartoffelpüree und Ramen. Danach gehts noch gemütlich bis zum nächsten Zeltplatz. In einem alten Flussbett hat, Hiker X, ich kenn seinen Namen gar nicht, bereits sein Zelt aufgebaut. Ich mache es ihm gleich und beschwere die Heringe ebenfalls mit Steinen. Der Wind nimmt zu. Während er kocht und isst unterhalten wir uns gemütlich und hören Jonny Cash. Dann gehts schnell ins bettchen da der wind immer mehr zunimmt und die Sonne schon verschwunden ist. Mein Thermometer zeigt 11 Grad. Wir sind auf ca. 1500 Höhenmetern. Könnte also kalt werden heut Nacht. Da bin ich ja mal gespannt. Zum Glück hab ich über den Müllsack geschrieben, den hätte ich sonst vergessen 😉 

Morgen wird ordentlich was gerissen. In ca. 50km ist das Paradise Cafe. Da will ich übermorgen um 8 Uhr einlaufe und frühstücken. 

Gewandert: 18,4 km

PCT gesamt: 194,6 km

T-1 Ausrüstung

So jetzt hats endlich geklappt mit dem Bildupload… 

Von links nach rechts, hintere Reihe:

Trekkingstöcke, Sawyer Wasserbeutel 1l, 2l und Filter.Grüne Regenjacke, gefolgt von Daunenjacke, alle restliche Kleidung, blau für 4,5 Tage Verpflegung, Zeltunterlage weiß mit Zelt darauf, Luftmatrstze und hinten der Quilt. 

Zweite Reihe von links nach rechts:

Sonnenschirm, Regenhülle, blaue Campschuhe, ZipLockbeutel mit Inhalt Zahnbürste Zahnpasta. TP mit Desinfektionsmittel, Titsntopf mit Messer Löffel Brenner Buff und Gaskartusche gefüllt, orange: elektonik. Darunter Müllbeutel als Ziplock. Damach Papiere und zum Schluss Sonnenschutz und Erste Hilfe. Unten noch mein Rucksack. Dazu kommen dann noch 4x 1l Flaschen. 

So gehts los 🙂 

T-1 Los gehts

Die Sachen sind alle auf dem Postweg. Alles was übrig blieb ist in meinem Rucksack verschwunden. Ziemlich voll mit 3,5 Litern Wasser. Hab ordentlich Gewicht. Aber das legt sich nach ein paar Tagen. Wenn man richtig packt, noch mehr Zeugs per Post versendet und nicht unnötig Wasser schleppt. Da ich heut Nachmittag nach Campo fahre und dort übernachte habe ich ein wenig mehr Wasser dabei.  Der erste Fluss müsste nach ein paar Kilometern kommen, da kann ich dann wieder auffüllen. 

Melde mich dann die nächsten Tage mit Berichten vom Trail 🙂 

T-1 

Die Nacht war richtig scheisse. Jetlag 1 : Jannik 0. 

Bin seit Mitternacht wach und nur am dösen. Naja, heut scheint hier auf jeden Fall nicht so schön die Sonne. Werde gleich zur Post gehen und meine Bounce Box, Bärenkanister und ein Verpflegungspaket abschicken. Bin mal gespannt was die mit dem Kanister machen. Der ist leer aber sperrig. Hab noch keine lust über das Essen in den High Sierras nachzudenken. 

Heute Nachmittag fahre ich dann mit dem Bus nach Campo und zelte dort am Museum. Am Freitag gehts dann endlich los. Kann es kaum erwarten. Das Zimmer hier sieht auch schon ziemlich nach Hikertrash aus. Dabei bin ich allein hier.

Der rote Sack enthält das Essen fürs Paket. Der blaue und die Kleinigkeiten drum herum alles für die Bounce Box.

Und der

hier muss zu Fuß gehen 😉 

T-2

Die Nacht war nicht so lang. War um 9 Uhr Ortszeit schlafen. Das war gegen 5 Uhr bei euch. Habe dementsprechend natürlich nicht  durchgeschlafen. Um 5.30 konnte ich dann wirklich nicht mehr schlafen. Da ist man einfach noch zu sehr im Rythmus. 

Heute wollte ich zum REI und Verpföegung einkaufen. Dazu musste ich erstmal wissen wie ich es denn überhaupt mache….. Geoßer Fehler. Habe über eine Stunde gerechnet und überlegt. Wann bin ich wo, wie lange hat das Postamt auf, lande ich in einer Verpflegungswichtigen Stadt an einem Sonntag? Naja, ich hole für die erten 4 Tage etwas.  Dann resuply im kleinen Markt für 2 Tage, danach hole ich mit einer Maildrop Essen für weitere 4,5 Tage bis nach Idyllwild. Da müsste ich dann in knapp 11 Tagen ankommen. Aber das weis man ja nie. Gibt bestimmt ein paar Plätze die mir zusagen werden. 

Mit dem Bus bin ich dann 40 Minuten Richtung Norden getingelt und noch 10 Minuten zum REI gelaufen. Schöner Laden mit viel Auswahl. Habe meinen Bärenkanister, Gas, Steigeisen, Moskitonetz und wasserdichte Gamaschen erstanden. Durch mein Outfit bin ich auch direkt ins Gespräch mit einem Mitarbeiter gekommen. Er war auch 2015 auf dem AT unterwegs, habe ihn dort aber nie getroffen. Haben aber ein paar bekannte:) 

Jetzt bin ich auf dem Weg Richtung Walmart und hab mir mal Frühstück gegönnt. Merikaniscje Art um 11.30 schon machbar. 2 Burger mit Pommes. 

Jetzt gehts zum Walmart:) Viel Zeugs und nur ein paar Regale mit Junkfood. So muss es sein.