Letzter Tag –

So wie White Spot schon richtig gedeutet und mich dankenswerterweise daran erinnert hat, dass man diese Meldung ruhig vor den letzten fehlenden Beiträgen senden kann bin ich seit dem 23.7. ein ThruHiker des Appalachian Trails. Mit Dizzy und P-Diddy habe ich von Stratton ein Triolauf hingelegt und meine alten Freunde zurück gelassen. Wir wollten nicht jeden Tag nur 15 Meilen wandern.
Nach zwei verrückten letzten Tagen mit 66 Meilen in 32 Stunden sind wir dann am Donnerstag auf dem wunderbaren Berggipfel von Regen, Wind und teilweise Hagel begrüßt worden.
Da ich einen Großteil meiner Reise aber mit außergewöhnlichen Menschen verbracht habe, war es mir ein Anliegen auch mit dem Rest der Bande Katahdin zu besteigen und die Wanderung nun mental zu beenden.
Also am Montag nochmals zum Berg, meine Freunde überrascht und bei hervorragenden Wetter die 5.2 Meilen hinauf gelaufen.
image

image

image
image

10 Gedanken zu “Letzter Tag –

  1. Hi Mozart
    Glückwunsch! Ich bin einen Tag nach dir angekommen. Auch bei bescheidenem Wetter…
    Bin jetzt in Canada mit dem Motorrad unterwegs. Und weißt du was? Ich vermisse den Trail bereits…
    Gruss Marc aka Ten Speed

  2. Vielen Dank an alle die mich auf meiner Reise virtuell begleitet haben. Ich hoffe ihr hattet genauso viel Freude wie ich und habt die Durststrecken ohne Entzugserscheinungen überstanden.
    Die restlichen Beiträge kommen so nach und nach. Aber erst bin ich nochmal 10 Tage in den Pyrenäen unterwegs und trete die letzten Schmerzen aus meinen Beinen 😉

  3. Hi, gratuliere zu dieser Tollen Reise!
    Wie warst du mit dem Rucksack Talon 44 zufrieden?
    War er groß genug für alles mit Verpflegung usw?

    Mfg
    Andy

    • Hallo Andy,
      den Rucksack kann ich nur empfehlen. Preis/ Leistung Top.
      Die 44l waren vollkommen ausreichend. Würde mal behaupten, dass ich ca. 1/3 des Hauptfaches mit der Ausrüstung ausgefüllt habe. Das Zelt hatte ich allerdings außen angebracht. Die entsprechende Ausrüstung sollte dann aber vorhanden sein. Also kein riesiger Synthetik Schafsack oder Luftmatratze.
      Der Hüftgurt sollte noch ein wenig Potential haben um ein wenig zu schrumpfen. Da hatte ich am Ende, so wie viele andere, leichte Probleme mit der Gewichtsverteilung auf die Hüften.
      Die Meshtaschen außen sind ausreichend für ein Zelt oder mehrere Wasserflaschen. Allerdings sind meine durch viele Felsen, Büsche und Mäuse nicht mehr ganz im Urzustand. Haben aber gehalten.
      Ein Minuspunkt für mich war, dass die Tragegurte auf Schultern und Hüften sehr schmal und wenig gepolstert sind. Sobald man aber mit Gepäck, bis 10 kg, läuft ist alles in Ordnung. An manchen Tagen tut es dann ein wenig weh.
      Das Tragegestell ist nicht mit einem bequemen, gut gepolsterten Trekkingrucksack zu vergleichen. Es gibt wie an den Tragegurten nur wenig Polsterung die für geringe Beladung ausgelegt ist. Darüber sollte man sich im klaren sein. Also vorher auf jeden Fall probetragen.
      Ich kann den Rucksack was die Funktionalität, Qualität, Gewicht und Preis angeht trotzdem nur empfehlen.

  4. Hi Mozart,

    zur Vorbereitung einer kleinen Wanderung in Schweden, bin ich vor einem Jahr auf deinen Blog gestoßen und habe heute die letzten Tage nachgelesen. Mir haben deine geschriebenen Erlebnisse viel Spaß bereitet.
    Ich bin Vater zweier kleiner Kinder (ein und vier Jahre alt) und habe mir fest vorgenommen, den AT zu laufen, wenn meine Kinder dann irgendwann aus dem Haus sind (also in gut 20 Jahren). Hoffentlich bin ich dann noch halbwegs fit … 😉

    Viele Grüße
    wise

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s