Tag 4 Sunrise Traihead – Julian

Heute nacht war mal wieder bescheiden. Konnte nicht einschlafen. Meine Klamotten im Zelt werden schnell klamm. Als ich um 5.50 dann aufgestanden bin war alles gefroren. Weiße Eiskristalle auf meinem Zelt. Es war schwer aus dem Schlafsack zu kommen. Ich hab alles angezogen was ich hatte. Draußen auch den Schlafsack wie eine Decke. Die Sonne ließ noch lange auf sich warten. Ich hab in der Zeit alles zusammen gepackt und das Zelt aufgehangen. Bis die Sonne aufgingen bin ich wie ein Pinguin unjer gewatschelt. Alles war mit Eis überzogen. Im Tal konnte ich dann einen Fuchs oder Kojoten ausmachen. Er lief selenruhig das Tal hoch. Hat sich also gelohnt das frieren. Als die Sonne dann draußen war han ich nochmal mein Zelt ausgeschüttelt. Dem inneren habe ich eine Hand voll Eis entnommen. Dann ging es los um warm zu werden. Ca.7:20. Die ersten Meilen ging es meist bergab. Mir wurd es auch schnell zu warm und ich hab mich kurz auf dem Trail ungezogen. Auf dem Weg hinab habe ich ein Pärchen überholt. Im Tal ich war schon gut bedient, ca. 9:30, ging es eine alte Sandstraße hinauf. Steil hinauf. Dann wieder am Berghang entlang. Alles trocken hier. Die Flussbette bestehen nur noch aus Sand. Ich habe eine kurze pause im Schatten von ein paar Büschen, sxjatten gibts eher selten, gemacht. Auch Gonzo mit dem ich seit Tag 2 unterwegs bin hst seine kurze Hose angezogen. Es waren noch ca. 6,5 km bis zum nächsten Wasser. Es war echt nur scheisse. Nein Rucksack scheuert auf den schultern und ich habe eine Druckstelle an der rechten Hüfte. Man kann das Gewicht also nicht auf den Hüften abladen. Also jede zwei Minuten die Schultergurte ein paar Zentimeter verschoben. Es war einfach mies. Es zog sich ewig am Berg entlang. Auch als wir die Seite gewechselt haben hat die sonne noch volle Einstrahlung. Ich trinke ca. 4 liter während der Wanderung. Nach einer weiteren Pause und kleineren Snacks geht es mit Sonnenschirm weiter. Ich kämpfe mich bis zum Wasserspot. Gonzo und dtei Mädels sind schon dort und hängen in der Mittagssonne rum. Ich trinke einen liter und fülle 3 nach. Dann hole ich noch einen liter und filter diesen über die pause hinweg in meinen Mund. Ich esse Wraps mit Thunfisch, saure würmer und Fische, soetwas wie pizzagebäck. Wir hängen rum, essen alle, trinken alle und ruhen uns aus. Noch 16 Kilometer bis zu Cissors Crossing. Von hier gehts nach Julian. Der große Berg den wir eben auf der anderen seite entlang gewandert sind laufen wir jetzt wieder zurück. Nur einen anderen Berg. Hier wird jeder meter mitgenommen. Echt mal, Bergflanke rein und raus. Wieder schier unendlich. Es ist gerade früher Nachmittag und mein Thermometer zeigt 33 Grad. Wie halten durch und knacken Meilen. Wir sehen im Tal die ganze unser Ziel eine Brücke. Aber wir laufen erst 12 Kilometer den berg entlang um dann wieder 4 kilometer hoch zu laufen. Wenn man feritg ist regt man sich darüber natürlich auf. Abgesehen davon war es ein super schöner Abschnitt. Steiler Abgang am kleinen Pfad. Man sieht Gonzo immer auf der anderen Seite. Die Füße tun weh. Meine unterschenkel sind rot. Den Schirm habe ich wieder verstaut. Tut zu sehr weh beim laufen wegen dem Rucksack. Hoch unter runter kämpfen wir uns durch die Mittagssonne. Immer das Ziel zu unserer linken. Nach einem letzten Anstieg geht es endlich ins Tal. Noch 5 Kilometer. Ich bin wirklich kaputt. Im Tal angekommen gehts es zum Glück nur noch gerade aus. Nur kleine sanfte Hügel. Als wir die Straße erreichen geh fast nichts mehr. Nur noch 10 Minuten an der Straße entlang und wir erreichen unser Ziel. Unter der Brücke liegt schon ein Hiker und ruht sich aus. Wir verewigen uns noch im Trailregister und schleppen uns im Pinguinlauf zur Straße. Ich setzte mich auf den Asphalt und verkriche mich unter den Sonnenschirm. Wir versuchen eine halbe Stunde vergeblich jemanden anzuhalten. Dann halten gleich zwei gleichzeitig. Wir werden von einem Herr mitgenommen dessen Sohn heute ebenfalls hier eintreffen soll. Wir crusen die kurvige Straße nach Julian hinauf. In der Lodge gönnen wir uns ein Zimmer. Dachdem wir wie 100 jährige die Treppen, den Handlauf stets in der Hand, hinauf gelaufen sind schmeißen  wir alles ab und gehen einkaufen. Drinks und Chips. Danach eine Dusche und Inspektion. Sonnenbrand im Nacken,.. ach überalkeine Kleidung ist. Die Schultern sind mit roten Flecken überseht. Die hüfte sieht gut aus. Muss wohl unter der Haut etwas den schmerz verursachen. Die Füße: keine inspektion möglich da zu dreckig. Meine Waden sind ebenfalls grau vor Staub. Die Dusche tut super gut und bewirkt belebende wunder. Meine Füße muss ich dreimal schrubben bevor  sauber sind. Die Wanne kann  direkt austauschen. Im Handtuch ist trotz Dusche ziemlich viel schwarz. Jetzt liegen  im Bett  trinken soda und bier und essen chips. Gleich gibts noch  fette Pizza. Ich hab riesen kohldampf. Morgen geht’s dann hoffentlich weiter 🙂 

Fotos lad ich später noch hoch. 

Gewandert: 28,7 km

Gesamt PCT: 124,4 km

Ein Gedanke zu “Tag 4 Sunrise Traihead – Julian

  1. Hab grade alle Einträge verschlungen! Toll das du wieder so ausführlich berichtest. Als wäre man dabei, danke das Du es mir auf diese Art ermöglichst den Pct zu erleben. Super finde ich auch das du über deine Beschwerden schreibst. Weiterhin happy Trail.

    Mfg
    Andy

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