Tag 39 Spanish Needle Ridge – Kennedy Meadows

Es war nur 1 Grad plus und wir blieben noch ein wenig in den Zelten. Als dann aber das ganze Kondensat ins Zelt tropfte bin ich raus. Tiefe schwarze Wolken hinter uns und schnell vorbeiziehende vor uns. Es war kalt. Ich packte alles zusammen und blieb noch ein wenig bei den anderen. Als die anderen nicht in die Pötte kamen bin ich um 7 los. Noch einen kleinen Anstieg über 100 Meter und der zweite Berg war gefallen. Der Wind bläst ziemlich stark und die Wolken ziehen sehr schnell vorbei. Es gibt leider noch keine Sonne die mich wärmt. In kurzer Hose aber mit Regenjacke, Mütze und Handschuhen geht es weiter. Nach ca. 4 km erreiche ich einen waldigen Abschnitt mit vielen Campspots und den ersten Sonnenstrahlen für heute. Ich laufe über die Ridgeline und steige ins Tal hinab. Die Sonne tut gut. Ich schlängel mich auf beiden Seiten des Tals hinunter Richtung Fluss. Die Wolken hüllen die Gipfel in Wolken. Keine Möglichkeit mein Zelt zu trocknen. Ich bin für mich allein. Auch nach weiteren 8 km treffe ich auf dem Trail und am Fluss niemanden. Getrunken habe ich bei dem Wetter nicht viel. Am Fluss drücke ich mir noch ein wenig Wasser hinein und fülle auf 3 Liter auf. Das Wetter wird immer schlechter. Bei Aufstieg zum letzten großen Berg vor Kennefy Meadows treffe ich auf Paul den ich in der Hikertown getroffen habe. Ich laufe den Berg hinauf und mache bald eine Pause um zu sehen wie weit ich es schon geschafft habe. Ernüchternd. Ich tröste mich mit einem Twix. Als ich weiterlaufe fängt es an zu schneien. Mit jedem Höhenmeter wird der Schneefall stärker. Ich muss meine Sonnenbrille aufsetzen um noch etwas zu sehen. Die Temperaturr ist innerhalb von 20 min von 7 auf 0 Grad gefallen. Der Wind lässt die Schneeflocken an meinen Beinen hängen. Nach kurzer Zeit habe ich eine schneeschicht auf meinen Klamotten und Beinen. Der Trail führt immer weiter den Berg hinauf. Keine Bäume die schützen könnten. Ich überlege nach einer Weile mein Zelt aufzubauen. Ich laufe aber weiter und komme unter die schneefallgrenze. Ich trockne langsam und mache es noch ein paar Kilometer den Berg hinab. Auf einem Baumstumpf esse ich zu Mittag. Dann gehts weiter ins Tal. Es öffnet sich zu einer riesigen Landschaft eingekesselt von tollen Bergen. Ich treffe am Fluss im Tal noch auf 3 Sektionhiker und Berichte von dem Schneesturm auf dem Berg. Durch das Tal geht es auf sandigem Untergrund Richtung Norden. In der Mitte des Tals fließt ein großer Fluss. Die Landschaft wechselt zu einem kleinen Nadelwald. Auch hier ist alles sandig. Ich kämpfe mich, inzwischen etwas müde, weiter das Tal hinauf. Ich komme an den Fluss und folge ihm ein wenig. Ich bin froh das ich ihn nicht queren muss. Er ist ziemlich aufgewühlt. Ich muss wieder einen kleinen Hügel hinauf und der ganze Sand bremst mich aus. Zwischen Felsen grht es weiter wieder hinunter zu einem Fluss. Ubd wieder hinauf. Ich kann nun Teile von KM sehen. Durch das letzte Tal geht es nur durch niedrige Büsche. Auch die Sonne kommt ab und zu raus. Einen nächsten kleinen Hügel und durch ein wenig Schilf am Fluss geht es zu Straße. Die Berge hinter KM sind noch in Puder gehüllt. Ich laufe 1 Meile die Straße bis zum General Store wo mich Rattler und andere Hiker mit Applaus begrüßen. Ich bekomme vom Inhaber einen Teller Pizza und einen Salat als Trail Magic. An einem Kamin im Store sitzen wir zusammen. Es ist 18.00 Uhr. Ich hänge mein Zelt zum trocknen auf. Am Abend gibt es noch ein Lagerfeuer aber ich gehe schnell zu Bett. Auch Hunter, Hakuna und Rubberball kommen noch am Abend. Ich bin wirklich froh den Tag durchgezogen zu haben. Zwischenzeitlich hätte ich auch einfach mein Zelt aufschlagen können. Die Landschaft ist jetzt merklich anders. 🙂 

Rattler läuft morgen los. Ich laufe vielleicht mit zwei anderen Deutschen aus Ulm. Navigator und . auch Mike aus der Schweiz treffe ich hier zusammen mit vielen anderen Hikern. Alle bereiten sich auf die nächsten 90 Meilen vor 🙂 

Gewandert: 49,0 km 

PCT gesamt: 1130,1 km 

Tag 38 Ridgecrest – Spanish Needle Ridge

Das Frühstück war nicht so besonders. Bin deshalb nochmal auswärts Pfannkuchen essen gegangen. Um 9.30 kamen meine TrailAngel und haben mich zum Walker Pass gebracht. Das Wasser aus dem Hotel schmeckt selbst mit Brausepulver nicht. Ich fühle mich ziemlich müde da ich schlecht geschlafen habe. Aber als ich loslaufe bin ich wieder voller Energie. Die Sonne scheint und der Wind pfeift. Es ist teilweise richtig kalt. Es sind 16 Grad. Ich starte direkt mit einem riesen Anstieg über 600 Meter. Die neuen Schuhe knirschen im Sand und durch scharfe Serpentinen schwinge ich mich schnell in die Höhe. Auf einer Ridgeline unter Bäumen sitzt Mike. Ich mache eine Pause und esse ein KitKat das zum Glück bei dem Wind trotz Sonne nicht schmilzt. Mich überholen die 2 Frauen aus Dänemark. Ich breche auch wieder auf und laufe weiter hinauf. Der Blick zurück ins Tal auf Ridgecrest liegt vor mir. Es wird nun richtig steinig. Neben mir ragen hohe Felsbrocken hinauf. Je näher ich zur Ridgeline komme desto schöimmer wird der Wind und ich muss meine Regenjacke anziehen. Ins Tal geht es schnell hinunter. An einem Bach der nicht da sein sollte sitzen Hunter, Hakuna und noch ein Hiker. Ich schütte das Wasser aus der Stadt weg und hole neues. Dann geht es durch Wüstenlandschaft. Viel Sand unter der Füßen. Dann folgt schon wieder der nächste Anstieg nachdem ich das Tal durchquert habe. Ich gehe langsam und ohne hast hinauf. Auf der Ridgeline sehe ich wieder den Trail auf der anderen Bergseite. Die Berge werden jetzt merklich größer und felsiger. Bis ins Tal zieht sich der Weg wieder durch ein paar Bäume. Am Spanish Needle Creek hole ich Wasser für die Nacht. Ich versuche die drei von eben einzuholen um nicht allein campen zu müssen. Das Tal im Rücken geht es wieder 500 Meter hinauf. Ich hab zwar viel Gewicht gehe aber straff hinauf bis ich die Jungs treffe. Wir campen zusammen in 4 km. Aber bis dahin müssen wir noch ordentlich krackseln. Meine Beine sind echt müde und ich gehe nur langsam. Gegen 19 Uhr sind wir dort. Wir bauen auf und kochen. Es wird eine ungemütliche Nacht. Sehr windig und es wird kalt. Zeit für einen warmen Schlafsack. 

Gewandert:  33,4 km 

PCT gesamt: 1082,8 km

Tag 37 Ridgecrest

Heute habe ich einen Zero und muss gestehen das ich nicht viel gemacht habe. Einen „Plan“ für die Sierras habe ich zumindest und so werde ich noch einen Tag hier bleiben. Also Hotel gebucht, aber ein wenig besseres, und dann mit meinen Klamotten zum MC Donalds um die Zeit tot zuschalgen. Bei einigen Snackes verfliegen die Stunden auf Youtube und Facebook sehr schnell. Als ich mich zum Hotel aufmache bekomme ich noch eine Einladung für eine Fahrt am nächsten Morgen zurück zum Walker Pass :). Im Hotel telefoniere ich noch eine ganze Weile und gönne mir gegen 18.00 Uhr einen Burger mit Pommes aus dem nahegelegenen Mexikaner. 

Der Plan sieht folgendes vor. Rattler ist, wie bereits mehrfach erwähnt, mit Ned Tibbits einem erfahrenen Bergführer unterwegs. Dieser Kurs beginnt am 20.05. am Chicken Spring Lake (km 1208 ) und endet am 25. am Keasarge Pass (km 1270 ). Dabei überquert die 14 köpfige Gruppe den  4009 m hohen Forester Pass. Die Temperaturen auf dem Pass liegen bei -15/ -6 Grad Celsius. Auf der Nordseite soll der Trail noch nicht sichtbar sein. Es liegt immer noch massig Schnee und wir befinden uns in diesen Abschnitt meist über 3.000 Metern. Es wird also Arsch kalt. Vielleicht zu kalt für eine kurze Hose 😉 

Bis nach Kennedy Meadows sind es vom Walker Pass ca. 80 km. Weitere 80km bis zum Chicken Spring Lake. Kennedy Meadows ist der letzte Punkt für einen Ausstieg. Aber man kann natürlich immer zurück laufen. Aber auch bei den 140km wird es einen Punkt geben wo es nur noch Richtung Norden geht. 2,5 Tage/80km vom Walker Pass – Kennedy Meadows. 3 Tage/ 80km von Kennedy Meadows – Chicken Spring Lake und 4 Tage/60km vom Chicken Spring Lake zum Keasarge Pass. Somit habe ich einen Tage Reserve falls ich überhaupt das ganze Essen in meinen Bärenkanister bekomme. Wenn ich so loslaufe, dass ich am 25. auf Neds Gruppe treffe kann ich die ganze Zeit in deren Fußspuren laufen. Werde allerdings nicht 10 sondern ca. 20 km am Tag wandern müssen. So sieht der Plan aus. Könnte also noch einen Tag in Ridgecrest bleiben aber ich habe genug von Stadt. Es ödet mich jetzt echt an. Ich seh zu das ich hier raus komme und in Kennedy Meadows noch einen Tag verbringe und mir wen zum Wandern suche. 

In ca. 2 Wochen müsste ich dann wieder in der Zivilisation sein um neue Verpflegung aufzunehmen, Ausrüstung zu trocknen und die weitere Expiditon zu planen. Falls ihr am 30.05. immer noch nichts von mir gehört habt dürft Ihr euch langsam sorgen machen und an Rattler wenden. Sein Blog ist unter meinen Empfehlungen zu sehen. 😉 

Aber alles wird gut 🙂

Tag 36 Ridgecrest ( Walker Pass)

Rattler ist heute Morgen wieder zurück auf den Trail. Ich hab die Gelegenheit genutzt und eine Fahrt bis zun Big5 Outfitter bekommen. Gas gekauft und dann zur Post. Warme Klamotten für die Sierras aus der Bounce Box und zwei Pakete an Essen Richtung Kenned Meadows. Montag ist es da. Zurück zum Hotel hab ich ewig gebraucht. Die Hauptstraße hier ist mehrere Kilometer lang und man unterschäzt die Wege 😉 hab ein wenig zu spät ausgecheckt aber Dale ist super nett und das war kein Problem. Ich lass meine Sachen hinter der Rezeption und verbringe die Mittagspause bei Walmart mit Sandwich, Telefonaten und Blogpflege. Jetzt gehts zurück zum Hotel. Einfach nichts tun. Bin ein wenig wegen den High Sierras und deren Verpflegung unsicher. Aber das wird schon. 140 km durch Schnee und über 4000er sollte in 8 Tagen schon klappen. Ich kann einfach nicht mehr Essen tragen. 8 Tage sind schon zu viel und ich habe keinen Schlitten zum ziehen 😉 

Alle Bilder der letzten Tage sind online. Ich werde nochmal berichten aber dann ist vorerst Blogstille. Habe in Kennedy Meadows vorraussichtlich kein Wlan und mein nächster Eintrag kommt dann in ca. 220 km. 

Cherio

Tag 35 Tentsite – Waker Pass

Um 6 ging der Wecker. Bei 6 Grad ging das einpacken schnell von der Hand und ich bin um 6.25 los. Es ging zuerst durch den dunklen Wald der bei Tag recht ansehnlich ist. Leider keine Sichtung von Bären oder Rehen. Meine Kamera wollte keine Fotos machen. Ich war schon den gemeinsten Gedanken verfallen als nach einem neueinlegen der Batterie alles wieder funktionierte. Das hätte mir gerade noch gefehlt. Ist schließlich ein wichtiges Gerät. Eigentlich ist alles wichtig was ich dabei habe. Lauter Sachen die besser Ihren Dienst tun sollten um mein Wohlsein zu gewährleisten. Wenn uch mir vorstelle das Nach ein paar Kilometern komme ich auf eine Dirtroad der ich ewig folgen muss. Über die Ridgeline ist man wieder in sehr exponierter Lage. Viel Sonnencreme hilft leider nicht mehr. Mir egal, es sind nur noch ein paar Kilometer bis zur Straße. Zur linken sehe ich die ersten schneebedeckten Gipfel. Ohh man. Das sind dicke Klopper! 😀 Ich freu mich richtig auf diesen Abschnitt. Unendlich viel Schnee. Meine Ausrüstung müsste auch bald beim Motel6 eintreffen. Dann bin ich bereit. Nach ein paar Kilometer starte ich wieder einen seichten Anstieg und ich komme für kurze Zeit unter ein paar Bäumen unter. Rattler ist hinter mir und kocht sich eine Ramen. Ohne Nahrung keine Energie zum wandern. Ich starte die letzten 8km Abstieg. Es ist so schön hier. Die ganzen Berge und anscheinend grünen Wiesen. Allerdings ist das meiste nur Sand. Ich schlängel mich schier endlos an den Bergen hinab. Ab und an mache ich eine Pause um die restlichen Kilometer zu checken. Als es nur noch 4 sind kippe ich bis auf einen Liter Wasser alles weg. Im Tal finde ich beim Trailregister eine rote Box mit der Aufschrift Trailmagic. Ich schaue gar nicht hinein und laufe direkt zum im Sichtfeld liegenden Campingplatz. 2 Pferdetrailer stehen dort und unter einem Pavillon sitzen viele Hiker. Jackpot! 

Ich werde freundlich begrüßt und treffe auf viele neue Gesichter. Hannah und Carlie haben so einiges aufgetischt. Sandwiches, Obst, kalte Getränke. Ich schaue auf die Uhr und greife danach in die Kühlbox mit Bier. 10:50 Uhr. Ich hätte auch eins um 8 getrunken denn die Sonne bruzelt heute wie gehabt ordentlich auf uns herab. Wir haben eine Menge Spaß und auch die Flasche Jacky leert sich durch zwei Hiker in rasantem Tempo. Carlie gibt einer Gruppe eine Fahrt nach Lake Isabella und vorher schaut Rattler endlich vorbeim wir genießen noch ein paar Sodas und tauschen Kontakte mit anderen Hikern aus. Kennst Du den der letztes Jahr den Camino gemacht hat und vor zwei Jahren den PCT? Klar antwortet Pancake, ein Japaner, zu Rattler. Die Hikerwelt ist klein.

Wir bersuchen gegen Mittag eine Fahrt zu bekommen und werden von Wil aufgegabelt. Einem 87 jährigem der noch ziemlich fit ist. Er fährt noch Motorcross. Wir kaufen ihm nach der 30 minütigen Fahrt eine Pepsi und er erzählt uns dass er eigentlich gar nicht nsch Ridgecredt wollte aber eh nichts zu tun hatte. Wir nehmen seine Email Adresse auf um uns bei ihm zu bedanken und er fährt uns bis vors Hotel. Brim einchecken werden mir gleich mehrere Pakete überreicht 🙂 Alles schon da! Wir schleppen die riesen Öadubg ins Zimmer und ich packe wie an Weihnachten aus. Meine Eisaxt ist riesig. Ich schäme mich ein wenig für das Gerät aber es wird wohl nötig sein, auch wenn ich es nicht zur Beendigung einer Rutschpartie gebrauchen will. Jedenfalls werde ich mit dem Werkszeug neben mir gut schlafen können. Neue Schuhe sind auch dabei und passen zumindest ohne Socken. Die muss ich morgen noch bei Big5 neu kaufen. Meine sind ebenfalls mit den Schuhen durchlöchert. Man schleppt hslt jeden Tag hunderte Gramm Steine mit sich herum. Ich hab die bedte Fußmasssge und weiche Fußsohlen aber die Socken sind dahin. Nachdem wir geduscht sind geht es zum Walmart.  Ich kaufe ebenfalls für die 140km lange Passage nach Kennedy Meadows ein. Ich plane 8 Tage und 2,5 Tage nach Kenned Meadows. Der Einkauf für knapp 110 €versetzt mich in schrecken. Der Rucksack und 2 Tüten bis zum Rand voll mit Essen. Allein 48 Schokoriegel. Das sind  allein 11.500 Kalorien… dann 1kg Nutella. 24 Wraps. 400 Käse. 1kg Salami. 800g Sauere Männchen. 850 Goldfische. 16 Poptarts. Auch wenn ich die nicht will, aber das ist der einzige Weg genug Kalorien zu frühstückten mit insgesamt 3200 Kalorien. 8 Ramen und 8 Kartoffelpüree. Dazu 500g M&Ms. Das wird der Knaller 😀 

Ein wenig davon nehm ich natürlich für den Zustieg zu kennedy Meadows aber egal. Ich hoffe es passt alles in den Bärenkanister der dort auf mich wartet. Wir kommen gerade aus dem Walmart und sitzen draußen in der Sonne und verinnerlichen kurz 1,5 l Eiscreme als uns ein Mann anspricht. Hab ne Kabine in Kennedy Meadows. Der Schlüssel liegt dort und hier ist ne Skizze. Könnt dort schlafen wenn ihr wollt. Na geil, werd ich tun. Hoffentlich gibt er diese info nicht jedem Hiker. Sonst ist der Platz such überfüllt. Ein Trailangel in Hilertown meinte das bei Mikes Place vor 7 Tagen cs. 180 Hiker übernachtet haben. Weiß nicht ob ich das schon erzählt hatte. Aber das ist die Blase vor der ich mich fürchte. Ein schwarm Heuschrecken. Wenn der über dich kommmt bleibt nichts übrig. 

Wir sind jetzt wieder im Zimmer und waschen kurz unsere Klamotten auch wenn das bis auf einen frischen Duft nicht mehr viel bringt. Danach gehts zum all you can eat Chinesen! Jackpot No.2!

Morgen bleib ich noch nen Tag hier und schicke das Essen voraus. Danach mäste ich mich noch ein wenig für die Schneekilometer. Vielleicht schafft es CheapSunglasses hierher. Er ist wieder unterwegs und ca. 2 Tage hinter uns. 

Viele Zuwege in die High Sierras sind noch wegen Schnee gesperrt. Es gilt also 140km an einem Stück zu überwinden. Es liegen derzeit 200% des schneereichsten Jahres auf den Bergen. Temperaturen sind zum Glück in den low 30 to 60. Also früh in der Nacht los um eine sichere unf stabile Schneedecke unter den Füßen zu haben. Werde die Wetterlage für die nächsten 2 Wochen im Auge behalten und mir hoffentlich ein zeitnahes Fenster aussuchen. In Kennedy Meadows gibt wahrscheinlich kein Wlan. Somit bin ich dann für ca. 2 Wochen offline. Man sagt das man ca. 10 Meilen am Tag machen kann. Daran halte ich mich gemessen an die Verpflegung. Von Mount San Jacinto weiß ich das aber auch mehr geht wenn die Verhältnisse gut sind. Mal schauen 🙂

Rattler macht eine Geführte Tour mit einem erfahrenen Bergführer. Als Australier keine schlechte Idee. Ich versuche ihn am Ende zu treffen damit wir zusammen weiter laufen können. 

Vielen Dank für die ganzen Glückwünsche! Ich hatte einen wirklich tollen Tag wie ihr meinem Beitrag sicher entnehmen könnt 🙂 morgen lade ich die Bilder hoch, denn das Wlan im Hotel ist gerade tot.  Cherio 

Haben nach dem Abendessen Bob am Hotel getroffen. Er kam gerade an. Er hat sich an der Schulter verletzt und musste seinen Rucksack auf einer für 3 meilen den berg runter tragen. Dann hat er sich bei den trail angeln auf die bank gelegt und hatte einen black out. Er hatte ebenfalls zu wenig getrunken. Werde morgen früh msl nach ihm schauen.

Gewandert:  22 km 

PCT gesamt: 1049,4 km

Walker Pass