Lebenszeichen

Hallo zusammen,

schon lange Zeit habe ich keinen Beitrag mehr online gestellt, geschweige denn einen geschrieben.  Dabei geht die verbleibende Zeit so schnell in Richtung Abflug. Nur noch 5 Wochen und wenige Tage trennen mich von den USA.

In den vergangenen Wochen konnte ich nicht viel organisatorisches zu meiner Reise beitragen. Der einzige Erfolg ist die Beantragung der Long Distand Permit. Es werden nur 50 Erlaubnisse pro Tag freigegeben. Dies geschieht an zwei Tagen. Am ersten 35 und am zweiten Tag die restlichen 15. Den ersten Tag hatte ich natürlich total verpennt und habe sehnlichst auf den 13.  Februar gewartet. Abends um 19:30 Uhr gab es dann sekündliche Aufrufe zur Neuladung der Seite. Ich habe ohne Probleme einen Antrag für meinen Starttag, den 07.04.2017 bekommen. Eine Rückmeldung steht noch aus.

Zur Ausrüstung habe ich ein mehr als erfreuliches Upgrade in Punkto Schlafsack. Meine liebsten Eltern, seit recht herzlich gegrüßt, haben mir einen Top Quilt von enlightenedequipment spendiert.  Der „Enigma“ wiegt um die 500g und hat seine Vorzüge gegenüber dem Quilt von Cumulus. Ich kann ihn wie eine Decke ausfalten und somit die Wärmeleistung in warmen Nächten perfekt regulieren. Das ist bei dem Model von Cumulus leider nicht möglich.

Letztes Wochenende konnte ich auch mal wieder meine Wanderskills auspacken. Mit einem langen Wochenende im schönen Allgäu wurde gleich mal das Equipment getestet. Meine Regen-/ Windjacke von Montane mit der Daunenjacke von Mountain Hardwear waren zusammen mit dem Rucksack und diversen Kleinteilen im Einsatz. Die Temperaturen waren auch entsprechend niederig. Am Freitag hatte es noch geschneit. Doch Samstag/ Sonntag konnten wir bei schönem Sonnenschein ein paar Runden drehen. Ich muss leider gestehen, dieser „Spaziergang“ wie ich ihn bald nennen würde hat mich doch nicht ganz unbeeindruckt gelassen. 😀 Ich sollte doch ein wenig trainieren. Die Ausrüstung hat gehalten was ich erwartet habe. Alles funktioniert.

Ansonsten bin ich gerade noch ziemlich eingebunden in meinen beruflichen Projektabschlüssen. Einen so schönen Übergang und Einfindungs-/ Vorbereitungsphase wie beim Appalachian Trail habe ich leider nicht. Auch zu eurem leidwesen natürlich. Ich bin in den Vorbereitungen nicht viel weiter als bei der letzten Meldung. Vor allem das Thema Verpflegung habe ich unter anbetracht der logistischen Überlegungen/ Aufwendungen mal schön beiseite geschoben. Da meine verbleibenden Wochenenden aber auch so gut wie ausgebucht sind bleibt mir nicht viel Zeit. Die kommenden Wochen werden doch die ein oder andere Stunde an Organisation abverlangen. Es ist noch so viel zu klären. Hostel in San Diego. Wie komme ich zum Wallmart und mit der ganzen Masse an Kalorien zu einem Postamt. Wie komme ich zu REI oder zum Trail. Gas oder Spiritus. MP3 und Hörspiele müssen auf den MP3 Player. Solarpanel oder Charger. Kartenmaterial oder nur Handynavigation. Mein neues Zelt habe ich auch noch kein einziges Mal aufgebaut. Naja, das alte hat auch nur im Zimmer gestanden weil es selbsttragend ist. 😉 Sonst hätte ich das auch erst auf dem Trial ausgepackt. Ihr seht es bleibt spannend. Vielleicht komme ich unter dem nötigen Druck zu den nötigen Ergebnissen. 🙂

Eine Gute Nachricht gibt es auf jeden Fall. Sam genannt Kiwi ist, wie so viele alte Bekannte, auch wieder unterwegs und startet nur 3 Tage vor mir. Das bedeutet einen Vorsprung von ca. 50  Milen. Bis ich das aufgeholt habe dauert es bestimmt 2 Wochen wenn alles gut läuft und ich renne wie ein Verrückter. Hoffen wir mal das er schnell ein paar Zeros einlegt. Unbeachtet dessen bin ich sicher viele neue interessante und nette Leute kennen zu lernen.

Für das Auge noch ein paar Fotos aus dem Allgäu. Vielleicht erkennt ja jemand die Gegend welche nicht ganz unbekannt ist. Zumindest bei vielen Touristen aus dem asiatischen Regionen. Allerdings begrenzt sich deren Interesse mehr auf einzelene Gebäude, als auf die schöne Natur im Umfeld.

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Schönes Wochenende! 🙂

 

Flug und Ausrüstung

Hallo zusammen,

heute konnte ich mich durchringen einen Flug zu buchen. Hin- und Rückflug von/ nach Los Angeles. Von dort komme ich bequem mit der AMTRAK für wenig Geld nach San Diego. Abflug ist am 4. April ab Düsseldorf. In San Diego werde ich voraussichtlich 2 Tage verbringen. Jetlag auskurieren und verschiedenen Stationen einen Besuch abstatten. REI, Walmart und zur Post. Ich benötige Gas und einen Bärenkanister den ich mir zusammen mit meiner Winterausrüstung für die höheren Regionen vorausschicken werde. Wenn alles Gut läuft bin ich dann am 7.4. auf dem PCT unterwegs 🙂

Ein Visum habe ich noch von der letzten Reise in die USA. Weitere Permits ( Feuererlaubnis/ Weitwandererlaubnis/ Einreiseerlaubnis für Kanada/ etc.) wird in den nächsten Wochen beantragt. Die ausstehenden Permits sind zum Glück alle zeitunkritisch.

Zur Ausrüstung kann ich ein wenig mehr sagen.
Nach meiner Wanderung auf dem AT habe ich mir sofort einen Hyperlite Mountain Gear 2400 Windrider zugelegt ( ca. 800g). Mit diesem war ich dann umgehend auf einer einwöchigen Testwanderung in Spanien unterwegs. Ich war sehr zufrieden. Mal schauen wie es mit mehr Gewicht ist, denn dieser Rucksack hat kein Rückengestell.

Meine Luftmatratze, eine Thermarest Xlite, nehme ich von meiner letzten Wanderung. Mit 340g und super Schlafkomfort war und bin ich sehr zufrieden. Mein Quilt von Cumuls 450  mit 685g kommt ebenfalls wieder mit. Vielleicht gibt das Budget noch einen leichteren Quilt her. Der Enigma von enlightened Equipment hat noch ein größere Flexibilität im Fußbereich. Dies ist vor allem in heißen  Nächten sehr von Vorteil. Man kann dieses Quilt komplett als Decke benutzen und nicht wie der Cumuls. Dort sind die Füße auf jeden Fall im Schlafsackteil verstaut.  Mit meinem BigAgnes SuperFlyCreek 1UL war ich ebenfalls super zufrieden. Aber man gönnt sich von Zeit zu Zeit ja etwas und hier war das größte Einsparpotentail an Gewicht. Ich werde in einem einwandigen Big Sky Wisp „Super-Bivy“ Ultraleicht Zelt“ nächtigen. Darunter kommt eine Unterlage aus Tywek. Als Zeltstange werde ich einen Wanderstock benutzen. Das Zelt wiegt ohne Heringe nur 508g. Somit bin ich in meiner Big4 Kombination bei ca. 2,7kg.

Einen Sonnenschirm für ein wenig Schatten habe ich auch schon vor Ort. Ebenso konnte ich eine Uhr mit Höhenmeter/ Kompass zu meiner Ausrüstung hinzufügen lassen.

Soweit so gut. Hier noch ein paar Fotos der Ausrüstung. In nächster Zeit werde ich hoffentlich mehr Zeit für euch finden und meine Ausrüstung und den PCT etwas besser vorstellen.

Bis dahin 🙂

Cumulus Quilt ca.800g + ThermaRest Xlite 340g

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Sonnenschirm  – 135g.                                        HMG – Rucksack ca.800g

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BigSky Wisp 508g.

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Fotos Appalachian Trail

Hallo Leute,

schaut doch im Menü unter Fotos. Es gibt die gesammelten Fotos aus allen Beiträgen in einer Galerie zusehen. Dazu noch ein kleines Special.
Viel Spaß beim schauen 🙂

 

 

 

Pacific Crest Trail 2017

Ein frohes neues Jahr wünsche ich!

Es geht wieder los! 🙂

Im April geht es auf den Pacific Crest Trail (PCT). Von Mexiko nach Kanada auf 4200km durch 3 Staaten an der Westküste der USA.

Für weitere Unterhaltung wird gesorgt. Ich bin unter einer neuen Adresse zu erreichen: http://www.pctthruhike2017.com
Bitte in Favoriten aufnehmen und fleißig verbreiten.

Der Start ist für Mitte April geplant. In den kommenden Wochen könnt Ihr euch dann auf interessante Beiträge zur Ausrüstung, Verpflegung und zu sonstigen organisatorischen Herausforderungen freuen.

Mozart

Letzter Tag –

So wie White Spot schon richtig gedeutet und mich dankenswerterweise daran erinnert hat, dass man diese Meldung ruhig vor den letzten fehlenden Beiträgen senden kann bin ich seit dem 23.7. ein ThruHiker des Appalachian Trails. Mit Dizzy und P-Diddy habe ich von Stratton ein Triolauf hingelegt und meine alten Freunde zurück gelassen. Wir wollten nicht jeden Tag nur 15 Meilen wandern.
Nach zwei verrückten letzten Tagen mit 66 Meilen in 32 Stunden sind wir dann am Donnerstag auf dem wunderbaren Berggipfel von Regen, Wind und teilweise Hagel begrüßt worden.
Da ich einen Großteil meiner Reise aber mit außergewöhnlichen Menschen verbracht habe, war es mir ein Anliegen auch mit dem Rest der Bande Katahdin zu besteigen und die Wanderung nun mental zu beenden.
Also am Montag nochmals zum Berg, meine Freunde überrascht und bei hervorragenden Wetter die 5.2 Meilen hinauf gelaufen.
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