Keine Vorstellung was wo abgeht?

Beim stöbern in den Weiten des Internets habe ich eine sehr interessante Seite gefunden die den Weg in höchster Präzision darstellt. Kilometerangaben, Auf- und Abstiege, Schlafmöglichkeiten gepaart mit dem ein oder anderen Foto. Sehr zu empfehlen!

Und jetzt der eigentliche Grund für diesen Post:

Ich habe die Höhenangaben für alle Etappen zusammengerechnet und bin insgesamt auf 114.308 Meter Aufstieg und 112.278 Meter Abstieg gekommen. Wenn ich könnte wäre jetzt der Zeitpunkt einen Smiley mit sehr sehr großen Augen einzufügen.
Das sind hochgerechnet über 64 Höhenmeter pro Kilometer oder ca. 1240 Höhenmeter pro Tag. Ich zietiere mich gerne und wenn ich könnte wäre jetzt der Zeitpunkt einen Smiley mit sehr sehr großen Augen einzufügen.
Aber dieser hier 8) stellt wohl eher den Zustand nach den Höhenmetern dar. Dann fühle ich mich hoffentlich so: 😎

Aber kein Grund zur Sorge, ist ja nicht so als ob ich das nicht vorher gewusst hätte!

Fundamentaler Schritt, ohne tritt (M)arsch

Für alle die bei der Bundeswehr waren oder sind muss ich nichts zur Überschrift sagen. Für diejenigen die nichts mit der BW zu tun haben sei gesagt: Wenn man in Formation (Rotte oder wie das heißt) steht, kommt der Befehl zum losmarschieren von einem HG (Hauptgefreiter), StUffz ( Stabsunteroffizier) oder sonstigen Dienstgrad der kaum älter sind als man selbst. Der schreit mit all seiner Stimmgewalt den Befehl zum losmarschieren. Damit dieser unmenschliche Krach noch lauter erschallen kann, unterdrückt er den Vokal und mit einem leichten Schmunzeln setzt sich die Formation lustlos aber schwungvoll in Bewegung.

Auch für mich geht´s jetzt endlich wieder los. Nach einer abgefahrenen Arbeitsphase mit dem jungen Orchestern NRW und in voller vorfreunde auf kommende Konzerte ( http://www.djo-nrw.de schaut mal vorbei) habe ich es rechtzeitig geschafft meine Bachelorthesis abzugeben. Dabei habe ich gefühlt Vorgestern angefangen. Jetzt kann ich mich wieder etwas auf die Vorbereitung meiner Reise konzentrieren und, so Gott endlich will, den Reisebericht aus Schweden vollenden.

Und ja, ..ich will es auch,.. genauso wie Ihr. 😉

In dem Sinne, bis die Tage

Aktualisierung vom 10.1. : Der Reisebericht ist unter Juli/ August vollendet!   🙂

 

Schlafsystem

Sodale,

mal kurz etwas zu meinem Schlafsystem für die kalten Monate auf dem Trail.
Wie bereits beschrieben habe ich folgende Sachen dabei:
Cumulus Quilt 450, Therm a rest NeoAir XLite und ein Seideninlett von Quechua.

IMG_0209 Hier ist mein Schlafsack + NeoAir zu sehen.
Für alle die nicht wissen was ein Quilt ist, stellt euch einen halben Schlafsack und eine halbe Decke vor die in der Mitte zusammengenäht sind. Gut zu sehen auf den fogenden Bildern. Eigentlich selbsterklärend. Der Vorteil ist die Gewichtsersparnis am Rückenteil. Alles was unter mir an Daune verwendet worden wäre, kann mich jetzt von oben aus isolieren.
Durch die Spanngurte wird der obere Teil vom Schlafsack nah am Körper und der NeoAir gehalten.

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IMG_0222 Zu letzt noch kurz alles in in den dazugehörigen  Packbeuteln. Am Kugelschreiber könnt ihr vielleicht die Größe ein wenig besser abschätzen. Viel ist es auf jeden Fall nicht.

Motivation – gratis oder was?

Mal kurz was zur Motivation

Motivation hat jeder in sich. Jeden Tag, jede Stunde und Minute, ja sogar sekundenweise äußern wir unsere Motivation. Denn wir alle wollen leben.
Doch wie definieren wir unser Leben und die dazugehörige Motivation. Ist es befriedigend, jeden Tag aufzuwachen und zu wissen, den gleichen Tag wieder und wieder zu erleben. Ist es ausreichend, schönen Erinnerungen nachzuhängen oder doch lieber Neues zu erfahren. Wie sehr und vor allem wie lange geben wir uns dem Alltag hin, bis wir aus ihm ausbrechen können. Wann verliert die Motivation, die Macht über unseren Alltag? Hoffentlich nie, den wir wollen Erfahrungen machen, spüren wie unsere Haut brennt, wenn wir einen Tag in der Sonne wandern oder einem Eiskristalle auf dem Gipfel mit 100 km/h ins Gesicht prasseln. Wir erleben Leben dann, wenn wir uns in Abenteuer stürzen, die einem das Leben zeigen. Wir erfahren nur wie es ist, wenn wir uns mit den Naturgewalten und unserem Körper auseinander setzten. Die Schönheit, Eleganz, Vielfalt aber auch Gewalt, Erbarmungslosigkeit, Kälte und Dunkelheit sind Eindrücke der Natur, die dazu benutzt werden um diese besonderen Erfahrungen zu sammeln.

Vorab gesagt, die Gewissheit durch Schnee und Eis zu wandern, erfüllt mich nicht gerade mit Freude. Ich weiß, wir werden frierend in einem zugigen Holzverschlag, bibbernd verpackt in unsere Schlafsäcke, mit aller Kleidung am Leib, dem Treiben vor unserem Nachtlager zuschauen und uns denken: Warum haben wir uns das verdammt nochmal angetan? Aber gerade diese Erfahrung sind es Wert, die Welt und sich zu entdecken. Alles Erfahrungen die man meiner Meinung nach, mal erlebt haben sollte. Des Weiteren haben ich einen guten Freund an meiner Seite. Das wir uns amüsieren werden, würde ich auch in der kältesten Nacht nicht in Frage stellen.

Meine Motivation ist mein Leben. Wieso sollte ich jetzt aufhören neues zu entdecken, meine persönlichen Grenzen zu sprengen und meinen Ängsten Guten Abend zu sagen.
Ich werde die Wanderung vielleicht mal verfluchen, aber wenn ich am Ende mit einem laschen Amibier auf dem Gipfelschild des Mount Kahtadin stehe, werden alle Strapazen bedeutungslos erscheinen. Denn jede Erfahrung ist eine Bereicherung. Bevor ich also in die Tretmühle des Arbeitslebens eintauche, wird alles konsumiert, was das Leben bieten kann. Ausgeschlossen natürlich Drogen, Psychopharmaka etc.

Also heißt es ganz einfach, einen Fuß vor den nächsten zu setzen. Einfach weiterlaufen und sich mit den wichtigen Dingen im Leben auseinandersetzen: Sein Leben zu genießen. Ausnahmsweise mal nicht im Stil von Zeitdruck, Erwartungen oder Vorstellungen anderer.

2,5 Monate sind es noch, bis das Abenteuer meines Lebens anbricht, ich bei Minusgraden zelte, bei praller Sonne 5 Berggipfel am Tag besteige oder einfach nur beginne, 5.000.000 Schritte zu setzten.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern Frohe Weihnachten und ein paar besinnliche Feiertage! Nutzt die Zeit für die wichtigen Dinge! Familie, Bachelorarbeit, Orchester 🙂

Dennis pennt auf dem E1 im Gebüsch?

Vielversprechende Überschrift, wirkt sofort! Und so wird es für Dennis wahrscheinlich auch das ein oder andere Mal kommen 😉

Sein Blog befasst sich mit einer Weitwanderung in Deutschland. 2015 will er den deutschen Teil des E1, Flensburg – Konstanz, erwandern. Im Jahr 2016 ist dann auch der AT geplant. Also lasst euch mal überraschen, ob er es nicht doch regelmäßig schafft, ein ruhiges Plätzchen für sein Zelt zu finden.

Nebenher gesagt, ist das Übernachten in der freien Natur mit Zelt in Deutschland nicht erlaubt. Man wird zwar größten Teils nicht auf Widerstand stoßen, solange man respektvoll mit der Natur umgeht, dennoch könnten da ein paar sehr interessante Geschichten entstehen. Ich bin gespannt und empfehle alles weitere unter

http://penn-im-gebuesch.blogspot.de/