Tag 8 Dry Creek – Water Tank

Es hat wieder gefroren wie sondt nichts. Ich erwache unter einem weißen Zeltdach. Im Zelt sind es genau Null Grad. Naja, ich steh auf, leg mir den Schlafsack über und packe alles zusammen. Mein Zelt und Schlafsack sind gefroren. Besonders auf meinem Schlafsack glänzt eine eisige Schicht im Fußbereich. Der Müllsack den ich mir darüber gezogen hatte hat nichts gebracht. Wir legen los und ich hüpfe in meiner kurzen Hose ein paar Mal auf und ab bevor ich auf dem Trail loslege. Die ersten 12 Kilometer sind recht angenehm. Die Sonne kommt schnell zum vorschein und gibt wärme ab. In den schattigen Kurven steht die Kälte wie eine Mauer unverrückbar. Auf einem sonnigen Felsen mache ich Pause und Frühstücke ein paar Süßigkeiten. In der Zeit überholt micht Nathen. Bis zu Mikes Place, einem Farmer mit Wassertank, gehts dann gemütlich weiter. Ich bin auf Grund des schönen Wetters nicht sonderlich in Eile obwohl ich weit laufen will. Bei Mikes treffe ich auf Nathen und Mark die beide zusammen packen. Ich zapfe einen Liter und laufe weiter. Die Sonne steht nun schon hoch und bruzelt ordentlich. Am Bergrand treffe ich einen mir unbekannten Hiker der einen Eispickel mit sich trägt. Wofür auch immer. Die Strecke zieht sich. Nach rinem Abstieg treffe ich auf die beiden. Ich geselle mich zu ihnen und wir sitzen eine weile auf dem Boden, essen und trinken, unterhalten und. Danach geht es zu dritt weiter. Mark mach schnell den abflug weil er bergab meist joggt. Das ist mir zu schmerzhaft. Meine linke Schulter brennt sowieso meist wie Feuer. Gegen Mittag komme ich zu einer Quelle. 800 Meter extra einen steilen Weg hinab und wieder hinauf. Echt mies. Ich packe unten mein Zelt, Schlafsack und alle anderen nassen Sachen aus und breite sie in der sonne aud. Dann gibts zwei Wraps mit Tunfisch, Saure Würmer, Orios und meine Fische. Nach und nach trudeln noch viele weitere Hiker ein. Wie beschließen noch ca. 14 km zu gehen. In der Mittagssonne wird das so langsam aber echt hart. Wie kämpfen uns voran. Ich bleibe zurück. Mein Rücken und Schultern tun weh. Über meiner Hüfte gibt es üble Druckstellen. Hab halt nicht so viel Dämmung am Hüftgurt und das reibt an meinen Knochen. Han ja nicht viel Fett was das normalerweise kompensieren könnte. Ich falte also mein Flies zusammen und stecke es mir zwischen Rucksack und Hüfte. Das macht es erträglicher. Von hier an sind es noch 10km. Das geht nie zuende. Ich laufe weiter. Ein Tal hinab und wieder hinauf. Ich treffe Mark und Nathen und zwei geoßen Steinen im Schatten pausieren. Ich lege mich gerne dazu. Gerade mal 3km liegen hinter mir. Wir marschieren weiter. Wieder einen Berg hinauf. Irgendwann, meine Füße laufen nun nur noch aus gewohnheit, kommen wir zu einem Watercache. Hierer bringen Trailangel Unmengen von Wasser. Ich zapfe einen Liter und trete die letzte Etappe für heute an. Ohne viel Steigung an der Bergflanke entlang bis zu einer netten Lichtung. Hier steht eine Kühlbox mit kalten Sodas und ein Wassertank. Ich sitzte gemütlich auf einer der beiden Picknicktische und warte auf die anderen beiden. Dann baue ich geschwind mein zelt und alles auf. Die Sonne geht unter. Ich koche noch Kartoffelpüree und dann ist mein Gas leer. Die Ramen lasse ich in warmen Wasser ziehen. Schneckt auch nicht schlecht. Hätte es auch bei wem anderen kochen können, doch ich wollte das sowieso mal ausprobieren. Nebrn Mark und Nathen trifft auch Raddler ein. Ein Australier mit dem ich sehr gut klar komme. Während die anderen Kochen verputze ich noch eine Runde meiner Snacks. Dann geht es schnell ins Bett. Ohne Sonne ist es kalt. Blog schreiben ist nicht mehr drin. War zu anstregend heut. Ich wache gegen 0.00 uhr zum ersten Mal auf. Die Nacht ist angenehm. Morgen geht es früh zum Paradise Cafe. 6 Meilen. Aktuelle Höhe ca. 1320m.

Gewandert: 40,2 km

PCT gesamt: 234 km

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