Tag 48 – Pickle Branch Shelter

Hot Pants, Buster und ich sind heute überhaupt nicht aus dem Quark gekommen. Es war wirklich kalt und so haben wir noch lange am Feuer gestanden bevor wir unseren großen Tag der Höhepunkte beginnen.
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Am Feuer umgezogen und gefrühstückt,  Check. Alle anderen waren schon weg. Zum Cove Mountain ging es gemächlich hinauf.  Schöne Serpentinen gemischt mit einer Menge Wind.  Nachdem die Serpentinen abgearbeitet waren war uns warm und wir verabschiedeten uns von ein paar Kleidungsschichten.
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Großer Fehler!  😀 auf dem kommenden Meilen der Ridge war es steinig, windig wie sau.
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Aber wir konnten durch kniehohes Laub laufen. Ab und zu musste man auch ein wenig klettern. Am Dragon Thooth haben wir uns dann erstmal ausgetobt. Viele Fotos geschossen und geklettert.image

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  Auf dem Weg waren mega tolle Ausblicke in ein riesiges Tal möglich.
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Der Abstieg erwies sich als schwierig. Teilweise handbreite Tritte führten uns mit einer Menge Akrobatik über 1 Meile hinab. Das würde ich nicht mit meinen Kindern machen! Mit Rucksäcken ist es aber nochmals spannender. 
Immerhin konnten wir vom Tal aus zu einer Tankstelle laufen und uns mit Pizza, zwei Cheeseburger und Sodas beglücken.  Herrlich was Tankstellen für Hiker bedeuten können.
Weiter ging es seicht am Fluss entlang, über grüne Wiesen und Felder.
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Danach ein wenig Ridgewalking. Beim Abstieg zur VA311/ Parkplatz zum MC Afee Knob meinte ich beim Anblick der vielen Autos vielleicht gibt’s hier ja Trail Magic. Und gerade als wir ankommen laden zwei Ex Hiker eine große Kühlbox ab. Soda, Kuchen und Früchte. So kann man die letzten Meilen zum Gipfel angehen.
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  Am Shelter laden wir nochmals alle Wasser. Es zieht sich ewig und die extra Pfunde liegen schwer auf dem Rücken.  Aber gegen 17.30 erreichen wir einen der meist geknipsten Spots vom AT. Und das nicht zu Unrecht! Super Aussicht, toller Sonnenuntergang!  Nach einer Fotoorgie kochen wir und bereiten unser Nachtlager vor. Es weht ein sehr sehr kräftiger Wind. Aber da wir morgen den Sonnenaufgang genießen wollen steht für die Nacht Cowboycamping an. Einfach unter freiem Himmel.  Neben Büschen machen wir es uns bequem.
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  Der Mond scheint hell und die Sterne funkeln. Mein Ausblick aus meinem Schlafsack!
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  Aber es ist arsch kalt. Der Wind bläst mir in der Nacht alles was auf dem Boden liegt ins Gesicht.  Es stürmt quasi. Ich schlafe nicht viel. Verfroren steigen wir um 5.30 aus dem Schlafsack und frieren uns alles mögliche ab. Aber unter wolkenlosen Himmel erleben wir unser rotes Wunder!
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PS: Sind in Daleville > 700 Meilen
Gewandert: 17.3
Insgesamt: 711.7

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