Tag 12 Fuller Ridge – Hwy 10

Nach dem die Nacht doch angenehm warm war lag ich gegen 4.50 Uhr auf dem Boden. Meine Matratze hatte ein Loch. Um 5.30 bin ich dann aufgestanden und hab meine Sachen gepackt. In langer und kurzer Shorts sowie drei Lagen oben rum ging es gegen 6.10 los. Die Sonne ging so langsam auf und malte ein paar rote Tupfer auf die Bergspitzen. Der Wind hatte in der Nacht nachgelassen. Wir stiefelten also mit Rattler und Wade los. Die gestrigen spät Eintrudler lagen noch alle regungslos in den Betten. Fuller Ridge sollte man jedoch mit genügend Zeit verplanen. Deswegen auch der früher start. Zu Anfangs war es noch sehr gemütlich. Kleine Serpentinen im felsigen Gelände. Schöne Aussichten auf die unliegenden Täler welche unter einer Wolkendecke lagen. Auch die Ridgeline sah wunderschön aus. Nach ein paar Minuten fing dann der Schnee an. Sm Berghang entlang ging wohl der normale Trail von dem man nichts erkennen konnte. Mit Mikrosoikes unter den Tretern verschaffte man sich meist einen sicheren Tritt. Manchmal rutschte auch der Fußweg. Aber mit den Stöcken war alles sehr gut machbar. Rechts ging es, mit Schnee sieht es vielleicht nicht so aus, zeitweise recht steil hinab. Ein Sturz und der damit verbunde Ritt hätte wahrscheinlich nicht mehr als Kochenbrüche hervor gerufen. Nach zwei Stunden und 4,8 Kilometern kamen wir an einen Zeltplatz. Hier brannte schon ein Feuer und Rattler holte sich Wasser für den langen Abstieg. Ich zählte auf meine Reste von gestern. Nachdem wir das Feuer mit Sand so gut es ging erstickt hatten ging es los. Die Sonne schien nun und der Wind hatte wieder zugenommen. Die Landschaft wat einfach herrlich. Der Trail schlängelte sich zart fallen und gewunden durch vereinzelte Kiefern und Felsbrocken die auf weiten Wiesen und Lichtungen standen. Da wir noch immer ziemlich Hoch waren boten sich entsprechende Ausblicke. Tiefe Drops ins Tal. Man fühlte sich wie in einem luftleeren Raum. Dann musste ich mich meiner ganzen Klamotten entledigen und kurze Hose und Laufshirt an den Mann bringen. Es wurde zu heiß. Auch die Landschaft ändert sich jetzt maßgeblich. Immer trockener und buschiger. Alles in sandfarben ging der Trail jetzt stetig hinab. Am Berg in Serpentinen die sich Teilweise über Kilometer hinweg an der Flanke entlang zogen. So ging es in der brütenden Sonne für immer und ewig weiter. Dieser Abstieg wollte nicht aufhören. Es war total ermüdend. Im Tal wsren bereits seit langem der Highway, Windräder und vieles mehr zu erkennen. Doch das so offensichtliche zu erreichen erfordert auf dem Fußweg größere Anstrengungen. Nach unzähligen Pausen unter einer der wenigen schattigen Plätze haben wir gegen 13.00 Uhr eine Quelle erreicht die ein wenig vor sich hin blubberte. Wir fischten aus einem kleinen Tümpel mit unserem Topf. Dann ging es auf die letzten 8km hinab. Der Wind fegte einen manchmal zur Seite. Die Füße taten einfach nur noch und man ging stillschweigendndie nötigen Kilometer. Bei jeder Pause habe ich natürlich gegessen. Bis zum frühen Nachmittag hatte ich die ganze Chipstüte fast vertilgt. Einfach zerkleinert und dann in den Rachen fließend kommen so schnell über 1200kcal in den Motor. Und der braucht das. Schon 5 Minuten nachdem ich ein Snickers oder etwas anderes verdrückt habe, habe ich bereits wieder Hunger. Naja, wir erreichen gegen 15 Uhr den eindamen Wasserhahn am Fuße des Bergmassivs. Wir trinken so viel wie möglich und packen jeder 4 oder mehr Liter auf den Rucksack. Über die Berge kommen nun tiefe schwarze Wolken die uns für den Abschnitt durchs Tal Schatten spenden. Besser gehts nicht. Nach der ausgiebigen Pause fühlen sich alle fit und wir können nach kurzer Dauer eine Cola in einer Kühlkiste am Wegesrand mitnehmen. Sehr erfrischend aber nach der Druckbetankung etwas schwierig zu trinken. Der Abschnitt bis zum Highway ging durch buschiges und sandiges Gelände. Schön gerade aber im Sand zu laufen ist ansgrengend. Wir erreichen den Highway und finden in der Unterführung wieder Trsilmagic. Ich hatte mir schon auf dem Hinweg überlegt was ich mir in der Stadt zuessen kaufe. Eine Banane welche in der Box lag war ganz oben auf der Einkaufsliste. Jeder noch einen halben Liter getrunken und dann haben wir uns auf die Suche nach einem passenden Zeltplatz gemacht. Nach cs. 1,5 km haben wir in einer Senke unsere Zelte aufgeschlagen. Der Wind bläst wie verrückt und ich koche schnell mein Abendessen. Um 7 gehe ich ins Bett und versuche auf der luftlosen Matratze Schlaf zu finden. Die Zeltwände werden hin und her geschmissen. Ich dachte mir zerreißt es gleich das Zelt. Naja, der 3200er auf dem ich gedtern noch Stand ist jetzt in dunkle Wolken gehüllt. Hoffentlich gehts den Leuten da oben nicht all zu schlecht. 

​Gewandert:  37,2 km

PCT gesamt: 338,9 km 

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