Tag 124 Mazama Village – Rim Alternate Junction 

Die Mond schien hell. Aber egal. 4.30Uhr ist keine Zeit den Tag zu beginnen. Vor allem mit über 40km Asphalt vor den Füßen. Wir liefen un 5 vom Campingplatz los. Hatte noch Wasser aufgefüllt aber alles was hier aus dem Hahn kommt schmeckt bescheiden. Die Straße ist leer und das Pförtnerhäuschen zum National Park ist verlassen. Um halb sechs überholt uns eine Radfahrerin. Die ersten 7km bis zur Abzweigung sind lang. Vereinzelt fahren die ersten Autos auf der Straße und wir weichen so gut es geht auf den Seitenstreifen aus. Die Straßen sind langezogen und gehen auf und ab. Für Kilometerlang, nur bergab. Das ist entmutigend. An der Abzweigung zum Crater Lake will ich hinauf eine Fahrt ergattern. Wie bekommen nach 5 min eine Fahrt. Die Fahrerin macht Fotos vom Sonnenaufgang und von uns. Es ist super schön auch wenn der Rauch einiges in Nebel hüllt. Der See ist riesig und fast 700m tief. Wirklich ein tolles Ereignis und Sie fährt uns auch noch zurück. Ab da an wirds ein wenig actionreicher. Der Park füllt sich und Shaggy fängt an zu zweifeln. Aber mit das ist alles nur Kopfsache Masche habe ich ihn bald wieder. Nach ca. 15 km kommen wir an einen kleinen Wasserfall am Straßenrand und füllen das letzte mal für heute Wasser auf. JackRabbits Mutter hält gegenüber an und schenkt uns ein einzelnes Bier was wir genüsslich trinken. Dann noch Socken waschen und weiter geht’s. An den Hängen sieht man die Straße wie sie langsam hinauf schleicht. Bei diesem Anblick wünschen wir uns sehnlichst in ein Shuttel. Aber wir ziehen es durch und erreichen einige Aussichtspunkte auf dem Weg. Der Verkehr nimmt zu und ein weißer Bulli hätte uns fast erwischt. Ich bekomme nasenbluten laufe aber tropfend weiter. Um so etwas kümmer ich mich schon nicht mehr. Für die Südseite brauchen wir fast bis zum Mittag. Es ist ätzend. So viele Berge zu umgehen, das kistet Kilometer. Auch haben wir den höchsten Punkt noch nicht erreicht und wir sind erstaunt über unsere schlechte Leistung. Meine Beine tun schon weh und ich bezweifel das ich heute auf der anderen Seite ankomme. Während des Tages fährt das Shuttel welches die Hiker ums Feuer fährt einige Male an uns vorbei und die Fahrerin feuert uns wild gestikulierend an. Das gibt kurzweilig kraft. Im Wald am Straßenrand machen wir Mittagspause und ich koche etwas. Dann geht es weiter. An den vielen Haltebuchten machen wir auf Hoffnung demnächst ein kaltes Getränk in der Gand zu halten Pause. Ohne Erfolg. Dafür gibt gibt es an der Anlegestelle hunderte Autos am Straßenrand. Totale Eskalation. Es ist so viel los und wir laufen mitten durch. Echt schrecklich. Den letzten Anstieg schenken wir uns. Ich habe eine Abkürzung gesehen und wir schlagen uns rechts in den Wald und laufen geradeaus auf den trail zurück. Es wird wieder dunkler, Donner und ein paar Regentropfen. Nach nur 20 Minuten im Busch kommen wir auf dem Trail an. Am Trailparkplatz treffen wir auf Rund 50 Leute die den Brand bekämpfen und in ihrer Bussen Pause machen. Ich bin echt am Arsch. Glücklicherweise ist in der Bärenbox Powerade und hunderte Liter Wasser rationiert. So können wir uns erfrischen und gehen mit viel Wasser ein wenig vom Tumult den Trail hinab. Wir kochen und sehen ein Reh mit ihren zwei Kiz. Es tröpfelt zum Glück nicht mehr und dank der Abkürzung sind wir um 19.00 Uhr im Bett. Shaggy berichtete ich wäre nach 5 Sekunden am Schnarchen 😀 man war ich platt. 

Gewandert:  41,8 km

PCT insgesamt: 2955,9 km 

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