Tag 18 – Icewater Spring Shelter

Man man man, die Nacht war für die Katz! Das Shelter füllte sich in den Abendstunden bis zum letzten.  Man liegt also mit Luma an Luma.  Abgesehen davon  und den anderen Störfaktoren habe ich jetzt auch noch Rückenschmerzen. Ich weiß allerdings nicht genau ob das von der verspannten linken Schulter oder der Schlafgelegenheit ausgeht. Ich denke aber vom schweren Rucksack am Anfang der Smokys.
Im Shelter ging schon um 6.45 die Post ab. Dafür gab es gegen 7.30 auch ein genialen Sonnenaufgang. 
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Ausahmsweise mal direkt von einem Shelter aus. Nach zwei PopTarts bin ich dann auch schon los. Mit leichtem Fleece und Regenjacke, denn es war wirklich frisch.  Aber die Sonne bannte nach und nach die Kälte auf den freien Wegen. 
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Allerdings ging es oft durch dichten  Wald und dann über Ridges mit vielen tollen Aussichten auf waldbedeckte Berge.
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Der Anstieg vor dem Pecks Corner Shelter war angenehm zu gehen.  Die Stufen sind nicht mehr so groß und die Steigung seicht,  aber lang. 
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Da kann man gut loslegen 😉
Gegen 13.00 war ich dann auch schon am Tri-Corner Knob Shelter und habe zu Mittag gegessen.  Nach und nach kamen noch Thunderbird, AirStrike und andere. Es gab wieder Wraps mit Chiliwurst und Thunfisch. Dazu getrocknete Früchte.  12.6 Meilen waren damit erledigt,  da ich aber nur noch ein PopTart und wenige Schokoriegel habe, gehe ich noch weitere 7.7 Meilen um morgen in der Standing Indian Bear Farm einzulaufen. Dort kann ich dann einen kleinen Einkauf tätigen der bis nach Hot Springs reicht. Dort werde ich dann ein paar Tage im Pool liegen und auf Lonestar warten 😉
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Die letzten 7 Meilen war noch besser als die ersten.  Nach einem kleinen Anstieg über viele Steine hinauf, ging es Ewigkeiten über seichte Stufen ca.5 Meilen hinunter.  Da ging es dann bis zu 4 Meilen die Stunde. Am rechten Rand verdeckt und bewachsen von Moos kann man Reste eines abgestürzten Flugzeuges sehen, bevor es wieder ewig hinuter geht. Am Camel Gap ist dann genug abgestiegen und ich muss einen schnellen Aufstieg über einen sanften Pfad hinter mich bringen bevor ich einige Meter absteige bevor ich am Cosby Knob Shelter ankomme. Drei Leute sind schon da. Die kenn ich aber auch vom Hilton.  Ich probier ein halbes Kilo Kartoffelbrei aus und bin positiv begeistert.  Danach gibts dann noch Ramen. In diesem Shelter sollen viele Kleintiere rumlaufen. Ich hoffe heute Nacht nichts im Gesicht vorzufinden.
Der Tag war nicht so schlimm wie gedacht. 32km im „Gebirge“ sind nicht so ohne.  Aber heute gab es, was den Trail angeht, nichts zu meckern.  Die harten Tage in den Smokys sind Geschichte. Der Trail folgt zwar immer Auf und Abstiege, aber diese waren nicht mehr so schlimm. Hat nicht länger gedauert als ein normaler Arbeitstag.  Vor dem Mittagessen bin ich dann schon im Standig Bear und werde duschen und mich mit Schokolade und Pizza abfüllen,  sodass ich bis zum nächsten morgen keinen Finger mehr rühren kann.
In meinem heutigen Hörbuch ging es auch teilweise um Essen was auch noch sehr genau beschrieben wurde. Wenn man aber 30 km von der nächsten Fressmöglichkeit entfernt ist und seine letzten Schokoriegel braucht um den nächsten Tag zu überstehen ist das wirklich schlimm. Es läuft einem das Wasser im Mund zusammen und man denkt an den nächsten Besuch in der Stadt. Ich wünschte zu diesem Zeitpunkt nichts sehnlicher herbei als 20 KitKat und das meine ich ernst! Die wären in 4 Minuten weg.
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Gewandert: 20.3
Insgesamt: 230.6 + 8.8
Wetter: Anfangs kalt/ windig,  sonnig

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