Tag 24 – Flint Mountain Shelter

Die Sicht aus dem Shelter war gegen null. Gerade mal die Feuerstelle konnte ich erblicken.  Wir waren in den Wolken.  Die Blätter der Büsche tropften. Aber es regnete nicht mehr. Signed die sonst immer früh auf den Beinen ist, weckte uns mit ihrer packerei.  Allerdings war es schon nach 8. Aber das Wetter war mies und so blieben wir alle noch ein wenig liegen.  Gegen 9.30 bin ich dann aufgebrochen.  Es sollte ein langer Tag werden. 18.9 Meilen mit einigen Höhenmetern. Der erste Teil lief sich wunderbar. Der Wind trieb die Wolken über die Berge und setzte so kurzfristig reihenweise Bäume,  hellgrüne Steine in dichten weißen Nebel oder befreite ihn daraus. Sehr cool anzusehen. 
Nachdem das Devil Fork Gap erreicht war, legte ich mich auf einem Holzbrett zur Überquerung eines Weidezauns auf den Rücken. Zum Trost aß ich die so leckeren Cliff Bar, Geschmack Bananenbrot.
Über eine Wiese ging es dann hinauf in einen Wald und wieder hinunter.  Jetzt stand der richtig harte Teil Arbeit des Tages an. Unendlich schlängelte sich der Berg in die Höhe.  Wie auf dem Laufband arbeitet man das ab, aber es will nie enden 😉
Oben ging es auf Ridges weiter. Auf der linken Seite kamen ab und zu Lichtungen zum Vorschein.  Der Nebel war auch hier in kräftiger Bewegung.  Nach dem Abstieg gab es dann am Hogback Ridge Shelter kurz Mittagessen.  Jetzt waren es immer noch mehr als 10 Meilen… aber das Gelände war nicht mehr so schlimm. Es ist gut wenn man in kurzen Abständen Anhaltspunkte für seine gelaufenen Meilen abhacken kann. Der heute Höhepunkt sollte Big Bald vor dem Bold Mountain Shelter sein.  Wiedermal Ewigkeiten ging es kurz hoch, lang sanft im Anstieg.  Wieder steil. Irgendwann erreichte ich nach einem steilen Anstieg eine Wiese von der ich mein Ziel erblicken konnte. Es war weit entfernt und ziemlich hoch. Also weiter uber Ridges und schöne Wälder.  Der letzte Anstieg zum grasbedeckten Hügel ging dann über viele Steine und Treppen. Schön aber anstrengend.  Oben angekommen bot sich mir allerdings traumhafte Aussichten.  Zuerst der Mond.  Dann ging ich weiter auf den Hügel auf dem es stürmte wie in einer Testanlage für Aerodynamik. Vier bis fünft Bergrücken hintereinander. Die Sonne schien und die Wiese führte weiter über den Bergrücken.  Wunderbar.  Danach ging es schnell in einen schönen Wald.  Die Bäume scheinen grau grün.  Am Shelter erwarten mich schon drei andere Wanderer.  Nachdem ich Kartoffelbrei und Ramen verdrückt habe geht es passend mit der Sonne unter den Schlafsack.  Die Nacht über windet es und die Luft ist um den Gefrierpunkt. 

Gewandert: 18.9
Insgesamt: 326.1
Wetter: sonnig und windig

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