Tag 27 – Indian Grave Gap

Die Helligkeit an meinem Zeltdach lies mich erwachen. Ich packte Schlafsack und Inlett in die Packsäcke, ließ die Luft aus der Matte und zog mich an. Es windete sehr.  Verschlafen öffnete ich die Reißverschlüsse meines Zeltes und stellte mich in der Apside aud um die die Schuhe anzuziehen. Ich blickte in den erleuchteten Wald.  Die Bäume schwankten und knarrten. Auf mich schien der Mond!  Es war 0.30 Uhr.
Ich ging wieder ins Zelt und entpackte mein Zeugs. Eigentlich war ich jetzt fit. Also las ich noch ein wenig.
Gegen 7 bin ich dann wirklich aufgestanden.  Wie immer mit bestem Service.  Es waren viele Zelte aufgebaut, aber nicht alle schafften es so früh aus den Betten.  Ich aß nicht viel,  nur 4 Pancakes. Gestern hatte ich auch schon nicht viel geschafft. 
Der Start für die heutige Etappe erfolgte dann gegen 9.15. Ich war wieder müde. Die Augen schwer,  die Gedanken kamen nur schwer nach. Der Wind pfiff aber die Sonne tat ihr bestet, sodass ich kurz vor dem Beauty Spot Gap die lange Unterhose, sowie die Regenjacke ausziehen musste.
Auf dem kleinen Hügel vor dem Gap,  saßen wir noch,  Hudini, Hot Pants und Banana Boot und aßen unsere Früchte die wir kurz nach Fresh Grounds Trail Magic an der Straße erhielten.  Nun folgte der Aufstieg zum Unaka Mountain dem wir schon die ganze zeit zuarbeiteten. Oben angekommen konnten wir durch einen wundervolle Wald laufen. Der Rand war geschmückt mit vielen hüfthohen Tannen. Der Boden war weich. Am Rand viel Moos.
1200 Fuß tiefer gab es dann am Cherry Gap Shelter Mittag.  Wieder erwartete uns Trail Magic in Form von SlimSticks. Durch offenen Wald ging es zum little Bald Knob um zum Iron Mountain Gap abzusteigen.  Zwischendurch setzte ich mich auf einen Baumstamm,  lehnte mich auf meinen Rucksack und schloss die Augen.  Ich war platt. Kurz danach gab es aber am Gap wieder Trail Magic in Form von Sodas uns Snacks. Nun ging es wieder bergauf, es sollte Regen und Hagel geben. Rauf, runter, rauf, runter.
Als ich um 17.30 am Clyde Smith Shelter ankam war ich fertig. Die Erschöpfung die einen überkommt,  wenn man läuft und läuft ist erschütternd. Man muss kochen,  Schlafplatz richten, Wasser holen etc. Aber nach einer Pause ist man wieder einigermaßen auf den Beinen. Da Shelter war voll. Einige wollten ins Hostel eine Meile zuvor einkehren,  haben das Gap und damit den Weg verpasst. 
Erst als wir alle in den Schlafsäcken lagen fing es kurz an zu regnen. 

Gewandert: 17.8
Insgesamt: 369.1
Wetter: Sonne + wind

Tag 26 – Uncle Jonnys Erwin

Morgenstund hat Gold im Mund. Das wollte ich zwar nicht zwangsläufig testen aber mein Handy war angeschaltet und am Ladegerät.  Deswegen ging auch mein Alarm los. Da ich aber fast allein war, hielt sich der Unmut in Grenzen. Da ich schonmal wach war lud ich noch ein  paar Fotos hoch. Durch den gestrigen Einkauf ist wieder eine riesige Menge an Abfall entstanden.  Echt erstaunlich wie viel sich da anhäuft.
Was ich schon immer mal sagen wollte, aber stets vergaß:
1) Es sollen rund 100-150 Leute am Springer Mountain gestartet sein! Das stell man sich mal vor. Mit 50 Leuten in einem Shelter. Es gibt Berichte über Warteschlangen an Wasserquellen. Unglaublich,  das macht dann keinen Spaß mehr.  Da bin ich froh schon ein paar Tage unterwegs zu sein. 
2) Wenn ich wandere bleibe ich öfters mit einem Stock in den Wurzeln oder hinter Steinen hängen und werde mir zwangsläufig irgendwann einen Arm ausreißen.  Das ist echt heftig mit 5km/h am Arm gestoppt zu werden. 
So, dass vorab. Nachdem Fresh Ground auf mich wartet,  habe ich nicht viel gefrühstückt. Gegen 10 ging es bei besten Wetterverhältnissen entspannt  über den Fluss.  Nachfolgend schlängelte sich der Pfad unter Zuhilfenahme von vielen Steinen und trockenen Nadeln entlang des Flusses.
Ich bog in ein Tal und arbeitete mich den einzigen Berg für heute hinauf. Das Tal erinnerte mich an die Alpen.  Ein kräftiger Bach schwappt über viele felsige Stufen.  Rechts und links dichtes grünes Buschwerk.  Der Weg folgt dem flussaufwärts anfangs gemütlich danach ziemlich steil.  Nachdem der Fluss hinter mir liegt geht es zum einzigen Shelter für heute. Angekommen gibts kurz ein KitKat. Weiter gehts nun nur noch an den Bergflanken entlang. Unter dem vielen Laub verstecken sich auch viele Stolperfallen. Meist Steine und Wurzeln. Dem Anstieg folgt eine flache Passage bevor es kurz vor dem Indian Gap nochmals steil hinauf geht.  Die Sonne bringt mich ins schwitzen.  Kurz vor dem Gap erreiche ich Fresh Ground und Cokeman der ihm die letzten drei Wochen tatkräftig unterstützt und mitgekocht hat. Allerdings verlässt er uns heute, schenkt mir aber sein letztes Bier aus dem Kofferraum. Fresh Ground hat mir zur Begrüßung auch ausnahmsweise ein Lager gegeben.  Das macht er normalerweise nicht. Also Alkohol ausschenken. Da es heut so warm warm war, konnte ich gar nicht so viel Essen. Ich war um 13.20 hier. Es gab das übliche plus Suppe. Den Tag über kamen dann auch die meisten anderen Hiker aus dem Hostel um hier bis morgen früh zu verbleiben.  Es ist ein lustiger nachmittag. FG spricht  gern filmszenen und mit den verschiedenen Akzenten ist es echt komisch. Gut komisch.
Man hört nun auch öfter,  für mich zum ersten Mal  dass Leute den Trail verlassen. Das ist wohl meistens der Fall wenn man in eine größere Stadt kommt.  Signed mit der ich im Hollow Inn genächtigt habe, hat sich anscheinend das Bein gebrochen.  Das ist traurig.
Ich habe aber keine Probleme und denke auch nicht im geringsten daran den Löffel abzugeben.  Man merkt zwar, dass der Körper je mehr man sich vom letzten Hostelbesuch entfernt immer mehr abnimmt. Aber das kompensiere ich mit HoneyBuns und KitKat 😉
Jetzt spielen wir noch ne Runde Frisbee und machen uns einen schönen abend.  Morgen will ich dann wieder etwas weiter laufen. Ca. 18 Meilen.

Gewandert: 8.4
Insgesamt: 351.3
Wetter: sonnig, heiß

Tag 25 – Bald Mountain Shelter

Heute geht es für mich nach Erwin.  Die Sonne sprenkelt den Zenit orange, rot, gelb. Leicht schiebt sich die erste Helligkeit des Tages in den Shelter und berührt meinen Schlafsack.  Mit so einem Ausblick geweckt zu werden,  bedarf einer kalten und zugigen Nacht getrotzt zu haben. Gestern abend war ich schon zu müde und träge,  da ich sowieso in die Stadt einlaufen wollte ließ ich meine Wanderklamotten + Daunenjacke einfach an und stieg in den Schlafsack um schön warm etwas zu lesen.  Es war so gemütlich, dass ich so verblieb. Das macht hier keinen unterschied mehr.
Nachdem ich wie jeden Morgen aus dem Schlafsack geschlüpft bin, mir fröstelnd die kalte lange Unterhose und Shorts angezogen habe, stopfte ich meinen Schlafsack und Seideninlett in die Packsäcke. Meiner Luftmatratze drehe ich davor noch den Hahn auf, sodass ich unweigerlich auf dem kalten Boden zu liegen komme und vorher beschriebene Abläufe beschleunige. Danach Foodbag abhängen, Essen und alles im Rucksack verstauen. Wenn ich mich beeile läuft das innerhalb von 30 Minuten ab.
Gegen 7.40 bin ich dann auch von dem wirklich schön gelegenen Shelter los. Es ging kurz zum little bald hinauf bevor ich 3.8 Meilen zum Spivey Gap abgestiegen bin. Wie schon die Tage zuvor sind die Wälder freundlich und offen.  Der Abstieg ging jedoch über viele Stufen, später aber über seichte Wege hinab.  Kurz vor dem Gap musste ich eine Pause einlegen und mich mehrerer Lagen Klamotten entledigen.  Garnicht so unaufwendig!  Schuhe auf, Gamaschen ab, Pants aus den Socken holen, Shorts aus,  Pants abstreifen, Shorts an, Socken stramm ziehen, Gamaschen an,  Schuhe binden,  Gamaschen befestigen und dabei ständig in den Schuhen stehen. Das gleiche folgte bis auf mein Tshirt am Oberkörper.
Kurz vor Spivey Gap sah ich auf einer Wiese noch drei Truthähne. Einen konnte ich auch noch ablichten. 
Danach ging es steil  bergauf.  Viel Wasser machte die grüne Umgebung aber angenehm zu gehen.  Am No Business Knob Shelter gab es dann noch eine kleine Zwangspause auf Grund von starken Nasenbluten.  Es war einfach zu heiß und ich bin zu sehr gerast. Von dort sind es nur noch 6 Meilen bis zum Uncle jonnys Hostel welches direkt am AT liegt,  aber nicht direkt in Erwin, TN. Ich bin übrigens in Tennessee!  TN und NC geben sich quasi täglich die Klinke in die Hand.  Wenn ich über die Ridges laufe,  könnte ich zwei Staaten gleichzeitig mit meiner Gegenwart beglücken.  Also weis ich ebensowenig in welchem Staat ich mich gerade befinde,  geschweige denn welcher Wochentag ist. Beides ist gerade unwichtig und verschwimmt somit in den Tagen. 
Jedenfalls ging es schön geschwungen rauf und runter bis ca. 4 Meilen vor Erwin, man konnte es schon erspähen  bis meine nicht so geschätzten Bergflankenbeschreitungen anfingen. Für ein Tal welches 1 km lang ist muss man für jede hundert Meter vorwärts Richtung Erwin, 150 Meter in den Berg hinein und 150 wieder hinaus laufen. Gott bewahre, dass man in der Talsohle mit zugebundenen Augen dem Bachlauf folgen darf 😉
Aber es gab nach einem letzten Anstieg auch ein paar Ausblicke auf Erwin, die sich immer dann ergaben wenn die Serpentinen wieder zur Kante kamen  die dem Nolichucky River einen steilen Abgang bot.
Gegen 14.20 war ich dann im Hostel.  Echt gechillt hier. Uncle Jonny sitzt auf der Terrasse isst Pizza und trinkt Bier.  Ich versteh nur 1/4 von seinem Dialekt und nicke höflich. Gebe ihm dann meine Hand und sage, hy, i’m Mozart. Das wars. Ich führe mich auf wie in anderen Hostels. Dann bringe ich meine Ausrüstung in einen freien bunkroom. Den hab ich bis auf ein Bett in einer extra Niesche für mich allein. Später schlender ich in den Laden und hole eine kalte Gatorade und bezahle beiläufig noch das Zimmer. Wäre wohl auch kein Problem gewesen wenn nicht.  Danach aale ich mich in der Sonne und hole die Einträge der letzten Tage nach. Entweder laufe ich zu viel, oder das Gelände wird anstrengender.  Jedenfalls war ich jeden Abend gut bedient.  Die Füße schmerzen wie Muskelkater. Allerdings nur in der Fußsohle.  Jeden Morgen brennen die Füße in den Schuhen bis sie warmgelaufen sind. Die Kälte am morgen,  man ist komplett eingepackt,  kann innerhalb von einer Stunde tropischen Verhältnissen weichen. Ebenso andersherum. Die Berge die man erklimmen muss, sind wirklich nicht klein.  Man sieht sie manchmal schon vom weiten,  kann sich aber nicht vorstellen heute noch dort einzulaufen.

Um 17.00 ging das shuttle in die Stadt. Wir fuhren mit einem überfüllten Bus vor dem Mexikaner vor. Ich glaube die bringen jeden Abend eine Ladung fresswütiger Hiker ins Lokal. Ich hatte eine große Platte mit gebratenem Fleisch und Meeresfrüchten, dazu eine Platte mit Salat,  Bohnen und Reis die ich in drei beigelegten Wraps verschwinden lies. Alles zusammen natürlich in meinem Riesen Magen 😉
Weiter ging es im Walmart.  Honey Buns, KitKat, Snickers, Butterlinge, Kartoffelbrei,  Poptarts etc. Drei Tüten voll, bis auf zwei Bananen,  ungesundes Zeugs. Aber meinen Körper juckts bis jetzt noch nicht.  Mein Gewicht konnte ich sogar halten.  Hätte ich nicht gedacht,  nachdem ich auf der Schwedentour 2 kg in 2 Wochen verloren habe. Vielleicht lag es auch an der Hitze.  Dann steht mir hier noch ein schlimmes abspecken bevor 😀
Hab schon von einigen gehört die in der Nacht aufstehen um zu wandern und am Tag schlafen weil es so unerträglich ist. Wenn das Gelände besser wird,  kann man das auf jeden Fall in Erwägung ziehen.  Ich probiere es auf jeden Fall mal aus. Immerhin gibt es auch verschiedene Herausforderung die, abgesehen vom eigentlichen Trail, noch geleistet werden können.  So kann man in unter 24h drei Staaten durchwandern.  Müssten etwas über 30 Meilen sein. Also denke ich mal auch möglich. 
Jetzt ist es schon wieder 20.30! Längst Zeit fürs Bett. Ich esse aber noch ein wenig,  nur um sicher zu gehen mein Gewicht zu halten 😉
Nächste Meldung spätestens aus Damaskus, Meile 469.

Gewandert: 16.8
Insgesamt: 342.9
Wetter: frostig im morgengrauen, sonnig

Tag 24 – Flint Mountain Shelter

Die Sicht aus dem Shelter war gegen null. Gerade mal die Feuerstelle konnte ich erblicken.  Wir waren in den Wolken.  Die Blätter der Büsche tropften. Aber es regnete nicht mehr. Signed die sonst immer früh auf den Beinen ist, weckte uns mit ihrer packerei.  Allerdings war es schon nach 8. Aber das Wetter war mies und so blieben wir alle noch ein wenig liegen.  Gegen 9.30 bin ich dann aufgebrochen.  Es sollte ein langer Tag werden. 18.9 Meilen mit einigen Höhenmetern. Der erste Teil lief sich wunderbar. Der Wind trieb die Wolken über die Berge und setzte so kurzfristig reihenweise Bäume,  hellgrüne Steine in dichten weißen Nebel oder befreite ihn daraus. Sehr cool anzusehen. 
Nachdem das Devil Fork Gap erreicht war, legte ich mich auf einem Holzbrett zur Überquerung eines Weidezauns auf den Rücken. Zum Trost aß ich die so leckeren Cliff Bar, Geschmack Bananenbrot.
Über eine Wiese ging es dann hinauf in einen Wald und wieder hinunter.  Jetzt stand der richtig harte Teil Arbeit des Tages an. Unendlich schlängelte sich der Berg in die Höhe.  Wie auf dem Laufband arbeitet man das ab, aber es will nie enden 😉
Oben ging es auf Ridges weiter. Auf der linken Seite kamen ab und zu Lichtungen zum Vorschein.  Der Nebel war auch hier in kräftiger Bewegung.  Nach dem Abstieg gab es dann am Hogback Ridge Shelter kurz Mittagessen.  Jetzt waren es immer noch mehr als 10 Meilen… aber das Gelände war nicht mehr so schlimm. Es ist gut wenn man in kurzen Abständen Anhaltspunkte für seine gelaufenen Meilen abhacken kann. Der heute Höhepunkt sollte Big Bald vor dem Bold Mountain Shelter sein.  Wiedermal Ewigkeiten ging es kurz hoch, lang sanft im Anstieg.  Wieder steil. Irgendwann erreichte ich nach einem steilen Anstieg eine Wiese von der ich mein Ziel erblicken konnte. Es war weit entfernt und ziemlich hoch. Also weiter uber Ridges und schöne Wälder.  Der letzte Anstieg zum grasbedeckten Hügel ging dann über viele Steine und Treppen. Schön aber anstrengend.  Oben angekommen bot sich mir allerdings traumhafte Aussichten.  Zuerst der Mond.  Dann ging ich weiter auf den Hügel auf dem es stürmte wie in einer Testanlage für Aerodynamik. Vier bis fünft Bergrücken hintereinander. Die Sonne schien und die Wiese führte weiter über den Bergrücken.  Wunderbar.  Danach ging es schnell in einen schönen Wald.  Die Bäume scheinen grau grün.  Am Shelter erwarten mich schon drei andere Wanderer.  Nachdem ich Kartoffelbrei und Ramen verdrückt habe geht es passend mit der Sonne unter den Schlafsack.  Die Nacht über windet es und die Luft ist um den Gefrierpunkt. 

Gewandert: 18.9
Insgesamt: 326.1
Wetter: sonnig und windig

Tag 23 – Hemlock Hollow Inn

Mitten in der Nacht macht sich Buscuit am Holzofen zu schaffen.  Draußen ist es richtig kalt und die wohlige Wärme vom Abend ist in den Abendstunden der Kälte gewichen.  Nach 20 Minuten muss ich die Tür öffnen,  da der ganze Raum verqualmt ist.
Gegen 8 am nächsten morgen werden wir wieder zum Gap gebracht. Es ist bitter kalt und ich mache mich sofort auf, den langen und zähen Anstieg in Angriff zu nehmen um mich aufzuwärmen.  Erst seicht,  dann wirklich steil führt der Pfad bis zum einem Sendemast. Hier oben liegt noch richtig Schnee.  Der Matsch ist steinhart.  Die Sonne bringt nur langsam ihre Kraft zum ausbruch.
Über einen sehr steinigen Ridge kämpfen wir uns vorwärts.  Die im Schatten liegenden Wege sind total vereist und zu geschneit. Die
Sonnenseite ist dagegen wunderbar. Ihr liege ich auch nach der Mittagspause auf einem Felsen und döse. Die ersten 10 Meilen zum Shelter waren so sehr hart und wir haben 6 oder 7 Stunden gebraucht. 
Danach ging es dir restlichen 6.4 durch angenehmen offenen Wald. Wir haben kaum Pausen gemacht um noch einigermaßen früh anzukommen.  Teilweise liefen wir über weite Wiesen, andererseits durch steinige dichte Buschlandschaften. Am Ende sind wir dann über ein neu angelegten Pfad gewandert der mit pinken Fähnchen gekennzeichnet war. Es war richtigatschig und Buscuit und ich hätten uns ein paar Mal fast hingelegt.  Der Weg wollte kaum enden,  bis irgendwann der serpentinenartige Abstieg anfing.  Danach nochmals richtig steil hinauf und es war geschafft. Am Flint Mountain Shelter traf ich auf Alex. Eine section hikerin die heute begonnen hatte. Ich gab ihr meine zwei Seiten des trailbooks, sodass sie sich bis hot springs orientieren konnte. Nach und nach kamen dann auch noch signed und hudini an. Gegen 8 waren wir dann alle total erledigt im Schlafsack.  Heute war das Gelände wirklich hart. Schon kurze Zeit später prasselte der für morgen angekündigte Regen aufs Dach.

Gewandert: 16.5
Insgesamt: 307.2
Wetter: sonnig und klar, anfangs -3 ºC