Tag 6 – Unicoi Gap

Der Morgen fing gut an. Gefrühstückt habe ich leider nicht sehr viel, aber erfahren das ich schnarche. Aber ich schlaf sowieso immer im Zelt und in den Bunkrooms findet man auch immer noch einen mitschuldigen.  Das Wetter sollte nicht so gut werden, aber bis jetzt sah es stabil aus.  Ein Mitarbeiter vom top of georgia hat uns dann zum Gap gefahren,  andem wir gestern aufgehört haben. Von dort ging es dann über 1000 Fuß den Berg hinauf, dito runter. Es war alles schön zu laufen und ab und an kam auch die Sonne heraus.  Von dem ein oder anderen Punkt konnte man nach erfolgreicher Besteigung tolle Ausblicke ergattern. Nach dem Abstieg haben wir ausgiebig Rast gemacht und ich konnte mein Frühstück nachholen.  Beim Indian Grav Gab saßen wir dann auf dem Boden und haben Gesellschaft von einem weiteren Wanderer aus Israel bekommen. 
Danach kam schon der nächste Berg,  Tray Mountain.  2.5 Meilen bergauf,  anstrengend aber mit tollen Ausblicken belohnt. Beim Abstieg fing es dann auch langsam an zu regnen.  Die Wolken füllten die Berge in eine weiße Schicht aus Watte.  Wir mitten drin. Durch Regen und mit geringer Sichtweite haben wir uns dann auf die entspannte Strecke vom Wolfpen Gap zum Kelly Knob gemacht.  Die Wälder sehen wirklich atemberaubend magisch aus, wenn die hohen Baumwipfel aus dem Nebel nicht zu erkennen sind, große Bäume in der tiefe des Waldes zu erkennen sind. Überall plätschert und raschelt es. Natürlich ist es auch sehr matschig und man sollte seine Stöcke gut einsetzen um nicht von oben bis unten mit Schlamm bedeckt im Hostel einzulaufen. Von diesem letzten Berg ging es dann nur noch Berg ab. Das aber 2.2 Meilen am Stück.  Dieses Berg ab gelaufe zerstört meine Knie doch im erheblichen Maße.  So bin ich die letzten Kilometer auch nur noch im Schneckentempo gelaufen und habe gebetet, dass nach der nächsten Biegung oder Kurve Dicks Creek erscheint. Ich war völlig am Ende. Habe mich mehrmals einfach auf den nassen Weg gesetzt um mich auszuruhen.  Meine Oberschenkel waren einfach oppe für den Tag. Irgendwann kam mir dann schon Josh, inzwischen Lonestar, entgegen um nach mir zu sehen!  Das nenn ich Kameradschaft.  Von dort waren auch nur noch ein paar hundert Meter und ich konnte am Dicks Creek ins Auto vom hikerhostl steign, was wie durch ein Wunder auf Lonestar gestoßen war und gewartet hat. Das war die beste TrailMagic ever! Sonst hätte ich noch eine halbe Meile die Straße runter laufen müssen, was mich ungefähr eine halbe Stunde gekostet hätte. 
Im Hostel stand ich dann sehr lange unter der warmen Dusche bevor wieder etwas Leben in meinen Körper strömte.  Frisch geduscht  bin ich dann ins Office geschlappt und habe mit Lonestar Pizza bestellt. Die Wartezeit habe ich dösend in den Sesseln vor Ort verbracht. Als Lonestar später dazukam haben wir uns wieder nett mit vielen anderen Hikern unterhalten. 
Die Pizza war zwar vom Umfang nich groß, dafür hoch! 3/4 hab ich dort verschlungen und den Rest im Bunkroom/ Küche, mit StandUp Comedy von einer Hikerin, vertilgt. Danach brauchte ich ein Verdauungsschläfchen und nach einer Stunde konnte ich mich annähernd normal vortbewegen.  Allerdings haben alle Anwesenden doch gemeint,  dass ich ziemlich mitgenommen aussehe. Da hatten sie auch mehr als recht!
Das war am Ende ein echter mentaler und physischer Kampf. Aller spätestens nach 30 Minuten mehr Kampf,   hätte ich mich vor Erschöpfung übergeben.
Aber alles gut. Die Füße sehen auch top aus. Keine Blasen. Morgen wollen wir dann nach North Carolina und am Muskrat Creek Shelter campen.

Gewandert: 16.7
Insgesamt: 69.6 + 8.8
Wetter: trocken, Nachmittags Regen

Tag 5 – Low Gap Shelter

Die Nacht hat es immer wieder geregnet.  Der Wind tat den restlichen Teil zu einer schlaflosen Nacht.  Mein Außenzelt schlug immer wieder an die Innenseite. Und das auf Kopfhöhe!  Meine Fresse, ich habe zwei Höhrbücher gehört,  mich tausend Mal gedreht und es prasselt und prasselt.  Aber irgendwann erhellt sich auch der Himmel und ich bin doch das ein oder andere Mal weggenickt.  Im Regen wird dann schnell Kaffee gekocht,  die letzten OatMeal verdrückt und alle Sachen wasserdicht verpackt.  Alles was nicht in den Packsäcken ist, ist feucht.  Nicht gerade die schönste Ausgangssituation mitten im Wald.  Da das Wetter anhalten soll, entschließen wir uns ein paar entspannte Tage,  was die Feuchtigkeit der Ausrüstung angeht,  gönnen.
Durch den Regen machen wir uns 8.2 Meilen auf einen Aufstieg zum Blue Mountain. 
image

Von dort geht es dann in 1.5 Meilen 1075 Fuß bergab.  Die ersten Meilen vergehen ziemlich gemütlich durch teilweise enge „green tunnel“ Passagen laufen wir entlang von anderen Bergen. Ab und an wir der Weg steinig und man muss aufpassen die Stöcke richtig zu nutzen um erstens seine Knie zu schonen und einen richtigen Stand zu haben. Auf den Hügeln  bläst ein fürchterlicher Wind.  Er peitscht den Nebel von einer Seite auf die andere, die Bäume knartzen und es ist cool dadurch zu laufen.
image

Heute habe ich auch mal meine Trekkinghose im Rucksack gelassen.  Ich trage jetzt lange Unterhosen und ejne kurze Hose darüber.  Das funktioniert super.  Also wird die Hose bald in die bounce box verfrachtet, mit vielem anderen mehr!
Durch die Feuchtigkeit ist die Sicht auch eingeschränkt.  Aber durch die Regenjacke und dessen Kaputze sieht ma  sowieso nur dir nächsten 2-3 Meter vor sich.
Das wandern im Regen finde ich jetzt nicht so schlimm.  Auf einer Regenskala war es heute eine 2 von 5. (5 ist totale Eskalation ohne Blitz und Donner)
Der Wind kühlt schön und die Sonne verbennt einem nicht den Nacken.  Der Abstieg vom Blue Mountain ist wie jeder Abstieg schwierig.  Schon eine Stunde vor Ankunft am Gap, hört man die Autos fahre. Doch wenn dieser Punkt erreicht ist, sollte man besser noch eine Pause einlegen. Den der Weg ist noch lang! Verdammt,  man denkt echt, soweit kann es ja nicht mehr sein wenn die Motoren schon heulen. Aber falsch! Der Abstieg besteht aus vielen Steinstufen und Matsch.  Es dauert seine Zeit bis man sich durch die Steinformationen gearbeitet hat.  Wenn man die Straße sehen kann, kann man immer noch mit 15 Minuten rechnen. 
Am Unicoi Gap angekommen rufen wir direkt im Top of Georgia Hostel an und bestellen ein Shuttel. In der Zwischenzeit treffen immer mehr Hiker ein. Alle die aus dem Wald kamen, waren ein wenig enttäuscht.  Die große Gruppe ließ wohl aus der Ferne nach trailmagic aussehen. 
Im Hostel gab es erstmal ein Getränk umsonst.  Danach sind wir in die Stadt gefahren worden.  Dort gabs typisch Bacon Cheeseburger, Doppelbock und als Nachtisch warmen Applepie. Nach zwei Stunden wurden wir auch wieder abgeholt und haben noch schnell am Supermarkt gehalten. Abends gibts natürlich noch viel Gerede, Ausrüstungtrash, Blister Pflege Tipps. Morgen lassen wir uns dann zum Unicoi Gap zurück fahren  und gehen den angeblich schwierigsten Teil von Georgia bis Dicks Creek, 16.7 Meilen. Ca. 3300 Fuß aufwärts, dito abwärts. Aber alles mit wenig Gepäck.  Wir nehmen nur Essen und Wasser mit. Machen  also SlackPacking. Übermorgen holen wir uns dann den ersten Staat und machen den zweiten unsicher!  🙂
image

image

image

Gewandert: 9.7
Insgesamt: 52.9 + 8.8
Wetter: Regen (2/5), bewölkt,  windig

Tag 4 – Nels Gap

Nachdem die Nacht ohne Schnarchen genossen werde  konnte, bin ich doch gegen 1.00 aufgewacht. Ich hatte am Abend schon versucht wlan zu finden, hatte aber keinen Erfolg.  In der Nacht fing es dann auf einmal an zu fiepsen. Willkommen WhatsApp!
Naja, hat sich aber gelohnt, denn so habe ich unter größter Übermüdung noch ein paar Fotos uploaden können 😉
Kevin ist zuerst durch die Hütte gewuselt und hat uns unsere Wäsche mitgebracht.  Die haben wir gestern Abend gegen 19.30 abgegeben. Super Service hier. Kaffee gibt es in der Rezeption auch für lau,  genauso wie ein flackernder Kamin, Snackbar,  Drinks und tiefgekühltes Junkffood. Dort haben Josh und ich dann auch mal drei Kaffee lang vor dem Feuer im Schaukelstuhl verbracht und uns wie immer die tollsten Geschichten von Wanderern angehört.  Da hätte ich auch sen ganzen Tag verbringen können.  Super nett die Besitzer.  Tipp: vergesst den Bunkroom am Gap und nehmt euch zu dritt oder mehr ein Cabin für 60$. Kostet dann fast das selbe und ihr habt eure Ruhe,  eigenes Bad,  Küche  Fernsehen, Kamin, Couch etc.. Ihr könnt auch so mal nachfragen,  oft gibt es auch einzelne Personen die auf andere warten, oder offen sind das Haus zu teilen. Wie in unserem Fall.  So haben wir auch Kevin kennengelernt. Das war ziemlich gut, den Kevin ist mitte 40 kommt aus Maine und ist super drauf! 🙂
Auf jeden Fall kommen wir jetzt mal zum wichtigen Teil.  Los ging es gegen 10 Uhr.  Kevin und ich sind zum Gap hoch geschlichen, Josh wollte nachkommen. Oben angekommen hat Kevin erstmal 2-3 Kilo Ausrüstung nach Haus geschickt,  ich habe erstmal alles behalten aber neue Packsäcke und Gas gekauft.  Super ausgestatteter Laden. Allerdings teuer und für mehr als ein paar kleine Snacks, die man sowieso unten bei den cabins kaufen sollte, nicht zu empfehlen.  Schmerzen wie gestern hatte ich zum Glück nicht mehr, aber die 24km steckten mir doch in den Knochen. 
image

image

Nels Gap bietet den einzigen Teil des Trails, der durch ein Gebäude überdacht ist.  Danach gehts natürlich wieder einen Berg hinauf.  Wir wunderten uns, wieso wir keine Markierungen sahen.  Nach 10 Minuten aufstieg ohne White Blaze, haben wir uns 5 Minuten gegeben,  bevor wir umkehren wollten.  30 Sekunden vor Abbruch,  kam dan zum Glück dann ersehnte Zeichen. Auf 1.7 Meilen ging es 706 Fuß bergauf.
image

image

Das wiederholte sich dann ein zwei mal mal mehr mal weniger hoch. Das Wetter war doch recht gut. Die Sonne kam auch noch ab und an raus und wir konnten gemütlich im TShirt wandern. Zwischen durch haben wir den Cowrock Mountain,  langer Anstieg und den Wildcat Mountain bestiegen.
image

image

image

Letzter war schon knackig, vor allem da sie direkt aufeinander folgten. 612 Fuß auf 0.7 Meilen. Zum Glück gab es dann am Hopgen Gap wieder TrailMagic! Ein ehemaliger Southbounder bot Wasser und Muffins. GEILO! Danach ging es dann zum Low Gap Shelter. Der weg dahin war zwar nicht mehr so Höhenmeterlastig, dafür hat er sich aber ohne ende gezogen. Aber es waren ja auch noch 4.9 Meilen. Auf dem Weg haben wir dieses Mal noch mehr wanderer getroffen.  Mindestens 20 Leute.  Also viel Smalltalk und Überholungen. Wir sind wie gestern wieder im gute  Tempo unterwegs.  Zwei deutsche habe ich auch getroffen.
Im Shelter angekommen sind wir gegen 17.30. Das Shelter liegt in einem schönen Tal mitten im Wald.
image

image

Direkt an den Zeltplätzen entspringt eine Quelle aus dem Boden. 
image

Hier stehen ca. 10 Zelte. Sieht ziemlich cool aus.  Kevin ist ein wenig langsamer und hat noch Tank mitgebracht.  Tank haben wir auf Cowrock Mountain getroffen. Er ist letzten Montag gestartet und hat noch nie Outdoorerfahrung gesammelt und hat heute seinen ersten Tag mit 10 Meilen plus! Großartig 🙂
Jetzt wo ich im Zelt liege und schreibe, fängt es richtig an zu regnen.  Aber wen juckts?! Ich hatte einmal Ramen Nudeln,  große Portion Chilli mac and chees Mountain House und ein paar Süßigkeiten zum Abendessen.  Josh hat auch noch Kaffee gekocht. 
Und ich liege im Regen im Wald,  um mich herum 30 andere Fremde, doch Verwandte, doch Freunde und bin zufrieden!  Aber der Tag war trotzdem hart 😀 auch wenn wir heut nicht so weit gelaufen sind. Die Tage werden wir uns dann nach Hiawassee absetzen und das Gewitter abwarten.

image

Gelaufen: 11.5
Insgesamt: 43.2 + 8.8
Wetter: bewölkt später vereinzelt sonne. Gegen 19.30 Regen.

Tag 3 – Gooch Mountain Shelter

Heute morgen konnte ich gemütlich frühstücken.  Denn Pat hat wirklich lange geschlafen.  So ging auch der Zeltabbau, Wasser holen etc. In aller ruhe von statten. Das Shelter liegt auch mitten im Wald und war schon mit 6 oder 7 Leuten belegt. Deswegen auch das Zelt.  Einmal ohne schnarchen schlafen. Das Wetter hat sich zumindest gebessert aber ab und an schlich sich doch ein Geräusch vom Shelter herüber. Nachdem Pat als letzter aus dem Schlafsack gekrochen kam,  bin ich dann auch schon los. Er holt mich sowieso ein.  Der rennt wie ein Bulldozer sowohl rauf als auch runter. 
Weg war wieder super. Offene Wälder schaffen einen fröhlichen Raum den man anfangs an den Bergflanken abläuft.  Ich treffe immer wieder auf Leute und verbleibe öfter für netten Smalltalk,  was ja eigentlich nicht mein Ding ist. Über stetige Anstiege gelange ich zu Woody Gap. Mit einer tolle  Weitsicht mache ich eine Pause und bruzel in der Sonne.
Essen tue ich auch in jeder Pause Unmengen. Einfach großartig,  wenn man nicht alles tragen müsste.  Josh trifft mit der Zeit auch ein, ihn habe ich auch schon auf Springer getroffen und er hat auch im Gooch Shelter geschlafen. Zusammen chilln wir noch ein wenig bis Pat eintrifft.  Der hat leider Blasen und wird sich nach Suches absetzten.  Nach  Nel Gap sind es noch mehr als 10 Milen. Leider haben wir die Zeitumstellung verpennt und es ist schon 13.40. Also machen wir uns schnell auf den Weg. Aber wir kommen nicht weiter als 20 Meter bevor uns der nächste TrailMagic Stand aufhält.  Nach einer Banane/ Apfel und frischem Wasser rennen wir aber wirklich los. Das war eine ritt! Der Höhepunkt solle Bloody Mountain sein.  Mit mehr als 1300 Metern der höchste Berg in Georgia soweit ich mich erinnere. 
image

Es ging einen Berg rauf,  den anderen runter. An Bergflanken hunderte von Metern unter brennender Sonne.  Abartig.  Eigentlich ist es ein einziger Anstieg. Hoch, ein wenig runter, höher,  ein wenig runter. Das 5,6 Mal bevor es auf einer Meile ein paar hundert Meilen bergauf auf.
image

image

image

Oben gabs aber einen super Ausblick in fast alle Richtungen. 
image

image

Der Abstieg hat sich mit 2,5 Meilen oder so aber nochmal gezogen nachdem man über Felsen viele große Stufen hinunter, nicht direkt  klettern, aber auch nicht  laufen musste.
image

image

Um 19.00 sind wir dann wirklich platt in Nels Gap eingelaufen. Die Bunkroom sind voll aber wir können in eine Cabin ziehen.  Hier treffen wir dann auch Kevin,  den wir quasi überfallen haben. Also er war schon in der Hütte und wir sind quasi blind hin geschickt worden.  Er war leider noch unter der Dusche und wir mussten noch 2 Minuten draußen warten.  Drinnen hab ich mich erstmal 5 min auf dem Sofa geaalt. Mit schmerzenden Oberschenkeln haben wir dann noch unsere Wäsche abgegeben. Jetzt chilln wir bei bester Fertigpizza und sind frisch geduscht.  Großartiges Gefühl nach so einem harten Tag.  Iich hoffe mit Josh noch ein paar Tage/ Wochen zu laufen. Wir haben das gleiche Tempo und er ist wirklich ein cooler Texaner. Von der Rezeption habe ich erfahren,  dass gestern ein deutscher hier übernachtet hat. Den werden wir uns in den nächsten Tagen schnappen. Donnerstag soll es in der Nacht Gewitter geben. Also werden wir da wahrscheinlich in einer Stadt Zuflucht suchen. Bilder gibts dann hoffentlich von dort. Hier ist das wlan echt schlecht.

Gelaufen: 15.9
Insgesamt: 31.7 + 8.8
Wetter: 15-20 ºC Sonne

Tag 2 – Stover Creek Shelter

Die Nacht habe ich zum Glück nicht allein im Wald verbracht,  aber egal wie. Es war die Hölle.  Ich hab schon lange nicht mehr mit so einer Ausrüstung so gefroren.
image

  Gegen 8 sind wir dann aus den Betten und es gab als erstes einen halben Liter Kaffee. Als Frühstück habe ich 2 PopTarts, 2 OatMeal und ein honey bun verdrückt.  Von den honey buns muss ich demnächst eine ganze Schubkarre kaufen, die sind geil. Nehmen aber viel Platz weg. Aber egal.  Mein Wasser für weitere Köstlichkeiten konnte ich leider nicht filtern da sowie Wasser als auch Filter gefroren waren. Das bisschen für den Kaffee hatte ich in der Nacht am Mann.  Ziemlich perplex war ich, als ich das sehr kalte Kaffeewasser in meinen Titanbecher goss. Das Wasser wurde auf der Stelle zu Eis.
image

Da ich nicht wusste was mit den Leuten aus dem hikerhostel ist, habe ich mich im Shelterlogbuch verewigt und freundlich darauf hingewiesen, dass ich doch im nächsten Shelter auf sie warte.
Der weg dorthin war super. Zuerst ging es durch auch den jetzt schon grünen Tunnel.  Meine ersten Bäche konnte ich auch schon auf Steinen hüpfend überqueren. 
image

Danach ging es flach auf weiten Wegen den Fluss folgend unter blauem Himmel entlang, bis,… natürlich der nächste Berg/Hügel einen strammen Anstieg abverlangte. Aber die Wälder sind wunderschön.  Auf kurzen Strecken auch sehr abwechslungsreich.
image

Im Hawk Mountain Shelter habe ich gegen Mittag Rast eingelegt und auf meine Bekannten aus dem hikerhostel gewartet. 
Allerdings erfuhr ich, dass diese in der Nacht nicht am Springer Mountain Shelter geschlafen haben. Und so bin ich mit Pat, den ich ebenfalls schon auf Springer getroffen haben, noch zum Gooch Mountain Shelter aufgebrochen. Auf dem weg haben wir dann mal kurz den Sassafras und den Justus Mountain, sowei ca. 6 andere Hügel erklommen.
image

  Die Sonne brennt am Nachmittag nun auch richtig und meinen Sonnenbrand habe ich schon sicher in der Tasche. Am Cooper Gap hat uns HoboOboe mit TrailMagic erwartet. 
image

Großartig!!! Er campt dort und verteilt literweise Wasser,  Softdrinks,  Bier und Snacks. Da Pat ziemlich viel redet haben wir mal schnell 1,5 Stunden dort verbracht und sind gegen 18.10, mit einem weiteren Wanderer losgeflogen.  Im Affen Zahn haben wir dann die letzten 3.2 Milen abgesahnt. Hier im Gooch Mountain Shelter waren wir die letzten und ich habe wie immer Wasser geholt und während meine Nudeln mit Käse ziehen, mein Zelt aufgebaut.  Heute gibts keine schnarchenden möchtegern Bären.  Das habe ich bei Charlie leider nicht immer auseinander halten können. Schläft er noch, oder sitzt da schon ein Bär und grunzt.
Jedenfalls war die Natur heute schon der Wahnsinn! Es ist so abgefahren geil hier, dass ich es nicht in Worte fasse  kann.  Die TrailMagic Aktion von, ach ich sags immer wieder gern, HoboOboe der unteranderem Bratsche studiert hat, war einfach der Höhepunkt nach so einem wirklich harten Berg. Außerdem war mein Wasser knapp und so konnte er gut mit drei Bier aushelfen.  Wartet die Fotos ab. Es wirklich toll. Gute Nacht aus dem Wald
image

image

image

image

image

Milen: 13 
Insgesamt:15.8 + 8.8
Wetter: sonnig  blauer Himmel Ca.15 ºC
Nacht: klar um 0ºC