Tag 111 – Stony Brook Shelter

Dizzy läuft schon gegen 7 los und will 26 Meilen wandern.  Ich bin zwar schon vor 6 wach, möchte aber nicht aus meinem Schlafsack.  Wir laufen erst gegen 8 los.
Es geht rauf und runter. Wie im Roller Coaster nut ein wenig sanfter. Doch schon nach wenigen Meilen merken wir, Heute werden wir vom Trail ordentlich getrietzt.  Wir sind gefühlt ständig am aufsteigen. Nach 7.3 Meilen machen wir an einer Hütte mit Aussichtspunkt auf dem Dach Pause.  Dafür haben wir 3 Stunden gebraucht.  Wir sind platt und das war der einfache Teil. Buster ist nicht abgebogen und nun vor uns. Nach ca. 2 Meilen kommen wir zum Shelter. Leider .2 Meilen vom Trail entfernt.  Wir laufen in der Hoffnung Buster anzutreffen dennoch hinunter.  Leider ist er nicht da. P-Diddy nutzt den Handyempfang und ich lege ein Nickerchen ein.
Weiter geht es für mich völlig verschlafen. Ich trample mit einem halb geschlossenem Auge hinter P-Diddy her. Hinunter zur VT 12. Gefühlte Ewigkeiten sind wir durch Nadelwälder gelatscht.  Die kleinen Anstiege können einen dabei echt zermürben. Kleine Pause an der Straße bevor es nun richtig zu Sache geht. Fünf kräftige Anstiege stehen vor uns und keiner von uns hat irgendwas gutes dafür übrig.  Es ist richtig anstrengend und bestimmt ein guter Vorgeschmack auf die Whites. Die Wälder sind zwar schön,  doch zwischenzeitlich laufen wir über Wiesen. Bedeutet,  dass die Temperatur gefühlt verdoppelt wird und die Sonne unerlässlich auf uns hinab brennt. Kurz vor dem Shelter können wir dann endlich nach dem letzten Hügel zu einem kleinen Farmladen gehen und gönnen uns mit Dizzy, Buster und Mini Sticks noch ein Pint, 473 ml, Bioeis auf der Veranda. Noch etwas mehr als 2 Meilen zum Shelter. Das Eis liegt mir beim ersten Anzeichen von Anstieg schon schwer im Magen, doch das legt sich schnell.  Schließlich habe ich, nicht wie Buster,  nur eine Portion. P-Diddy und ich rasen dann die letzten Meilen und treffen am Shelter auf 2 Sektion Hiker die aber im Zelt schlafen. Wir machen es uns direkt gemütlich.  Mit der Luftmatratze an die Wand gelehnt koche ich Essen. Bin zwar noch gefüllt aber wie gesagt, Essen passt eigentlich immer. Wir machen uns richtig breit und liegen zu viert im Shelter.  Quer liegend belegen wir so ein 8 Personen Shelter.
In der Nacht beginnt es dann noch unerwartet zu regnen. Das Blechdach legt einen beeindruckenden Trommelwirbel hin. Schlaf gibt es wieder nur in kleinen Perioden. 

Gewandert: 21
Insgesamt: 1732

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s